Vorfall in Österreich: Politiker schießt um sich - Hass auf Ex-Kanzler Kurz?

Cobra-Einatz

Nachdem am Samstag ein Facebook-Posting eines früheren FPÖ-Nationalratskandidaten für Aufregung sorgte, hat die Landespartei betont, dass der Autor kein FPÖ-Mitglied sei. Sie zeigt sich erschüttert über das "Politik- und Demokratieverständnis in den Reihen der Salzburger Freiheitlichen" und fordert FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek auf, "ihre Partei in den Griff zu bekommen und Konsequenzen zu ziehen". Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitagabend berichtete, soll der Mann ein Kommunalpolitiker der rechten FPÖ sein. Er habe sich vorgestellt, auf die Porträts von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu feuern.

Die Salzburger Grünen zeigen sich empört über den "nächsten freiheitliche Totalausfall". Der Landesparteivorsitzenden Marlene Svazek sei der Mann nicht bekannt. Der Mann wurde festgenommen, dabei kam auch eine Sondereinheit zum Einsatz.

Die sonst so betont seriöse Salzburger ÖVP verdreht alle Tatsachen, wenn es darum geht, der Salzburger FPÖ Dinge zu. Die Grünen habe er als die "größten Parasiten Staatsschädlinge" bezeichnet und er würde sich einbringen, "das Grüne Gesindel zu vernichten". Dieser soll angegeben haben, aus Wut über die Absetzung von Innenminister Herbert Kickl und eines Pfarrers vom Balkon geschossen zu haben. Die FPÖ warf ihn noch am Freitag aus der Partei, für Charly gilt die Unschuldsvermutung. Für die Waffen hatte der 57-Jährige eine Waffenbesitzkarte. Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzkräften aus und machten den Schützen auf einem Balkon ausfindig. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die einen traten freiwillig zurück.

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