27-Jähriger gesteht bestialischen Mord an Biologin auf Kreta

Die Polizei hat das Gebiet des Leichenfundes weiträumig gesichert. Die Ermittler scheinen nun kurz vor der Verhaftung von Verdächtigen zu stehen

Die Leiche der gebürtigen US-Amerikanerin Suzanne Eaton, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik und Professorin am Biotechnologischen Zentrum der Technischen Universität Dresden, war Montag vergangener Woche gefunden worden.

Ein 27-jähriger Mann von der Insel Kreta hat den Mord an der Dresdner Wissenschaftlerin Suzanne Eaton gestanden.

Die Polizei bestätigte dies am Dienstag in der westkretischen Hafenstadt Chania.

"Er hat gestanden und wird der Justiz vorgeführt", erklärte ein Polizeisprecher bei einer Pressekonferenz. Ihr Mann, der Dresdner Max-Planck-Direktor Anthony Hyman und die Söhne des Paares fuhren nach Kreta. Demnach soll er zunächst das Opfer mit seinem Auto angefahren haben und es anschließend mit einem Messer verletzt haben, berichteten griechische Medien.

Die Motive sollen sexueller Natur gewesen sein.

In seinem Leben laufe nichts gut. Der Sohn eines Priesters sagte, er sei ein "Voyeur" und sei "erregt" worden, als er die Frau gesehen habe.

Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen laufen noch, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag weiter mitteilte. Auf die Spur des mutmaßlichen Täters sei die Polizei durch Aufnahmen einer Überwachungskamera, eine Handy-Ortung und Reifenspuren gekommen.

Der mutmaßliche Täter brachte die Frau nach der Tötung in eine Grotte, die die Wehrmacht während der deutschen Besatzung Kretas im Zweiten Weltkrieg als Munitions- und Waffenlager ausgebaut hatte, wie die Behörden mitgeteilt hatten. Papadomanolakis geht davon aus, "dass es einer oder mehrere Täter waren, die die Biologin angegriffen haben könnten".

Eatons Leiche wurde sechs Tage später von Höhlenwanderern in dem Wehrmachtbunker gefunden. Die 59-Jährige hatte an einem Expertentreffen in der kleinen griechischen Hafenstadt Kolymbari teilgenommen und war am 4. Juli zu einer Wanderung aufgebrochen, von der sie nicht zurückkehrte.

Tagelang war von Polizei, Kollegen und freiwilligen Helfern nach der Forscherin gesucht worden. Wanderer fanden ihre Leiche in einer Grotte nahe der Ortschaft Maleme, rund achteinhalb Kilometer von Kolymbari entfernt. Eaton stammte aus Oakland im Bundesstaat Kalifornien. Das Institut wollte angesichts des noch unbestätigten Sachstands am Montag keine Stellungnahme abgeben.

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