Oliver Zipse wird BMW-Chef

BMW sucht bei einem Aufsichtsrats Treffen nach einem neuen Vorstandschef

Oliver Zipse wird am 16. August 2019 das Amt des Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG übernehmen. Der Aufsichtsrat berief den bisherigen Produktionsvorstand am Donnerstag bei einer Sitzung im amerikanischen Werk Spartanburg zum Nachfolger von Harald Krüger, der nach vier Jahren an der Spitze aufhört. Nach Stationen in München und Südafrika leitete er bis 2008 das Mini-Werk Oxford, war Chef der Technischen Planung, der Konzernplanung und der Produktstrategie und rückte im Mai 2015 in den Vorstand auf - schon damals als Nachfolger von Krüger, der damals vom Produktionsvorstand zum Vorstandschef aufstieg.

"Mit Oliver Zipse übernimmt ein führungsstarker Stratege und Analytiker den Vorstandsvorsitz der BMW AG", sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der BMW AG, Dr. Norbert Reithofer. Er werde der BMW Group zusätzliche Impulse bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft verleihen.

Krüger ist mit 53 Jahren jünger als sein Nachfolger, wollte aber seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern. Unter ihm bewahrte sich BMW eine saubere Weste im Dieselskandal und schloss wichtige Partnerschaften bei Mobilitätsdiensten und beim autonomen Fahren. Kritiker warfen ihm aber vor, dass Mercedes BMW bei den Verkaufszahlen überholt und BMW seine Führungsrolle bei der Elektromobilität eingebüßt habe. Nach Unternehmensangaben will sich der Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung am 18. Juli mit der Nachfolge befassen, bis zu einer Entscheidung bleibe der Vorstandschef im Amt. Dort informiert er sich unter anderem über die aktuelle Geschäftsentwicklung im US-Markt sowie die Produktion im größten Werk des globalen Produktionsnetzwerks. Auf tz.de* erfahren Sie die wahren Gründe für den gescheiterten Deal.

Nachfolger von Krüger könnten der Entwicklungschef Klaus Fröhlich oder Produktionsvorstand Oliver Zipse werden. Hinter Zipse hingegen stehen die Arbeitnehmervertreter, doch sei er zu blass. Die bayerische Staatsoper zählt Oliver und Kaori Zipse zu ihren Förderern.

Der 55-Jährige ist mit einer Japanerin verheiratet.

Wer nach Zipse das Produktionsressort im Vorstand übernehmen wird, ist offen.

Nun habe er die besten Aussichten auf den Vorstandsvorsitz, schrieb die FAZ.

Related:

Comments

Latest news

Kleinflugzeug prallt in gegen Berg in Tirol - wohl drei Tote
Die Polizei hat bestätigt, dass die drei Insassen eines abgestürzten Kleinflugzeuges in den Tiroler Alpen ums Leben gekommen sind. Zur Ermittlung der Absturzursache wurde das Landeskriminalamt Tirol hinzugezogen, das nun am Unglücksort ermitteln soll.

Apple will anscheinend exklusive Podcasts anbieten
Das Unternehmen nimmt darüber aber kein Geld ein, da keine Werbung geschaltet und keine Gebühr erhoben wird. Thema der Gespräche seien exklusive Kaufrechte für Podcasts, die nur bei Apple erhältlich sein sollen.

Trump: US-Marineschiff hat iranische Drohne zerstört ROUNDUP
Erneuter Zwischenfall im Persischen Golf: Die Iranischen Revolutionsgarden halten einen ausländischen Tanker fest. Weder der Präsident noch das Pentagon erläuterten, wie die " USS Boxer " die Drohne zerstört haben will.

Nach Brandanschlag in Japan: Dieses Motiv hatte der mutmaßliche Täter
Bei einem Brandanschlag auf ein Filmstudio in der japanischen Touristenhochburg Kyoto sind mindestens 33 Menschen getötet worden. Die Leichen wurden nach Behördenangaben im Erdgeschoss, ersten und zweiten Stock sowie auf einer Treppe zum Dach gefunden.

Titans: Stunt-Chef am Set tragisch verunglückt
Appleby, der in der Nähe stand, wurde am Kopf getroffen und so schwer verletzt, dass er noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Nun ist Warren Appleby tot - erschlagen bei Proben für einen Stunt der Serie " Titans " (läuft auch auf Netflix).

Other news