Entwarnung durch Wissenschaftler - Asteroid trifft Erde nicht

Die künstlerische Darstellung zeigt einen erdnahen Asteroiden im Vorbeiflug

Armageddon fällt wohl erstmal aus: Die drohende Gefahr eines Asteroideneinschlags auf der Erde mit einer Sprengkraft von 100 Hiroshima-Bomben ist gebannt.

Vergrößern Asteroiden enthalten seltene Metalle und geben Rückschlüsse auf die Entstehung unseres Sonnensystems.

Der Brocken hätte im September 2019 die Erde treffen können. Aus dem Dunkel des Alls kommt ein grosser Asteroid auf die Erde zugerast.

Diese gute Nachricht verkündete der Leiter des Büros für Planetenschutz im Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt, Rüdiger Jehn, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Der Brocken hätte dabei im September mit der Erde kollidieren können. Zum Vergleich: Für die sechs Richtigen beim Lotto liegt die Chance bei 1 zu acht Millionen.

Anfang Juli wollte man es schließlich genau wissen: Man fokussierte ein Teleskop auf einen Punkt im All.

Er hätte auf die Erde einschlagen können: Ein riesiger Asteroid rast auf die Erde zu, wird diese aber knapp verfehlen. Der Brocken wurde aber nicht gesichtet. "Deshalb können wir diesen kleinen Bereich des Himmels einfach beobachten, um zu überprüfen, ob der Asteroid tatsächlich nicht da ist". "Allerdings könnte sich der Asteroid möglicherweise im September 2023 noch einmal der Erde nähern".

Gesteinsbrocken aus dem All in dieser Grössenordnung können immense Schäden anrichten. Vor sechs Jahren richtete die Explosion eines 20-Meter-Asteroiden in der russischen Millionenstadt Tscheljabinsk schlimme Verwüstungen an. Mit einem ohrenbetäubendem Knall raste eine Druckwelle über das Land.

Die Druckwelle führte zu Schäden an schätzungsweise 3700 Gebäuden, durch herumfliegende Glassplitter wurden fast 1500 Menschen verletzt.

Gut 100 Jahre zuvor hatte es in der einsamen Tunguska-Region in Sibirien einen Feuerball und dann die Explosion eines 40-Meter-Asteroiden gegeben. Die Naturkatastrophe am 30. Juni 1908 fegte Millionen Bäume auf einer Fläche von über 2000 Quadratkilometern weg.

Als Asteroiden bezeichnen Weltraumexperten astronomische Kleinkörper mit einem Durchmesser ab einem Meter, die die Sonne umrunden. Bei den Objekten bis hundert Meter Durchmesser gehen Schätzungen von rund 40 000 Brocken aus. Von ihnen sind nach ESA-Angaben erst rund 20 Prozent entdeckt worden. Kinetischen Impakt nennen sie das: Objekte mit großer Masse und höchstmöglicher Geschwindigkeit sollen die Asteroiden rammen und sie so von ihrer Bahn ablenken.

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