Krebs durch Unkrautvernichter :Gericht: Glyphosat-Schadenersatz ist zu hoch

25 Millionen Dollar statt ursprünglich 80 Millionen Dollar soll Edwin Hardeman bekommen. Doch Bayer geht in die Berufung

Die Summe, die der Konzern in den USA wegen des Unkrautvernichters Glyphosat zahlen muss, wird wohl erneut sinken.

Gute Nachrichten für Bayer: Zwei Milliarden Dollar für ein Ehepaar seien zu viel, stellte ein Gericht fest.

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann in einem weiteren Prozess um Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter mit einer Senkung der Strafe rechnen. Der Strafschadenersatz könne maximal das Vierfache des eigentlichen Schadenersatzes betragen, urteilte das Gericht. Die Maximalsumme, die sich aus Schadenersatz und Strafschadenersatz berechnet, läge damit bei 250 Millionen Dollar. "Dies wäre ein Schritt in die richtige Richtung", erklärte Bayer. Der Konzern will jedoch zunächst die endgültige Entscheidung des Gerichts abwarten und dann eine detailliertere Stellungnahme zu dem Fall abgeben. Dieser existiert im deutschen Recht so nicht. Dollar. Auch er hielt den Anteil des sogenannten Strafschadenersatzes für zu hoch. Im US-Recht wird er als Zusatzsanktion bei besonders schweren Entschädigungsfällen verhängt. Bayer kündigte in diesem Verfahren bereits an, in Berufung zu gehen.

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