Freent FUNK: Anbieter äußert sich zu Kündigungen

Auch in den Werbeanzeigen für den Tarif war eindeutig von einem

Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision.

Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Für 99 Cent pro Tag, also rund 30 Euro pro Monat, lässt sich eine unlimitierte LTE-Daten-Flat buchen. Doch ganz unbeschränkt ist das Angebot offenbar doch nicht.

Ein seit wenigen Tagen in Foren viel diskutiertes Thema sind Kündigungen seitens Freenet Funk, der Anbieter der mit Abstand günstigsten LTE-Flatrate schmeißt jetzt auffällige Nutzer raus. Wir haben bei mobilcom-debitel nachgefragt. Allerdings nennt Freenet einen anderen Kündigungsgrund. Dieser Passus schreibt vor, dass der mobile Internetzugang "nur mit Smartphones, Tablets oder sonstigen Geräten genutzt werden" dürfe, die eine "mobile Nutzung unabhängig von einem permanenten kabelgebundenen Stromanschluss" ermöglichten. Sie haben eine Kündigung erhalten, weil der Anbieter sie als Vielnutzer bezeichnet, berichtet Teltarif und beruft sich dabei auf Berichte betroffener Kunden. Eine Fair-Use-Regelung findet sich in den AGB dagegen nicht. Der häufige Vorwurf: Die Verträge seien aufgrund hoher Nutzung der Datenflat gekündigt worden.

Aber auch das streitet Freenet ab: "Die AGB wurden nicht zum Zweck einer Kündigung geändert". Allerdings gab es wohl Nutzer, die das Angebot wirklich bis zum letzten ausgereizt haben - und einige von ihnen bekamen dann - für sie überraschend - eine ordentliche Kündigung. Freenet geht davon aus, dass die Kunden "gegen Ziffer 5.8 der gültigen freenet Funk AGB verstoßen haben". Das ist einerseits schade, andererseits auch typisch für den deutschen Mobilfunkmarkt. Es war vertraglich von vornherein klar ersichtlich, dass es sich bei freenet FUNK um ein Produkt für die mobile Nutzung handelt. Als DSL-Ersatz für den Rechner ist der freenet FUNK-Tarif demnach nicht gedacht.

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