Wirecard: Frontalangriff auf die Financial Times

In der Wirecard Zentrale ist man mächtig sauer auf die Financial Times

Nächste Runde im Streit zwischen Wirecard und der "Financial Times": Der Zahlungsabwickler hat die britische Zeitung in einem Brief vor neuen negativen Veröffentlichungen gewarnt.

Die Financial Times hatte immer wieder Artikel über Wirecard veröffentlicht und damit schwere Kursturbulenzen ausgelöst. Angeblich seien die Bilanzen nicht völlig korrekt.

Der Kampf um die Deutungshoheit zwischen dem Dax-Konzern Wirecard und der "Financial Times" (FT) eskaliert: Das "Handelsblatt" zitiert aus einem Schreiben der Anwälte von Wirecard an die Financial Times, wonach der Münchner Zahlungsdienstleister "unwiderlegbare Beweise für eine Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern der Financial Times und Shortsellern" habe.

Umhängebändchen mit der Aufschrift "wirecard" liegen in einem Glasbehälter. Short-Seller sind Anleger, die auf fallende Kurse einer bestimmten Aktie setzen.

Wirecard habe die Londoner Zeitung in einem über die Anwaltskanzlei Herbert Smith Freehills übermittelten Schreiben aufgefordert, bis auf Weiteres nicht mehr über das Unternehmen zu schreiben und stattdessen eine interne Untersuchung über ein mögliches Fehlverhalten in der Redaktion zu starten, berichtete das "Handelsblatt".

Die "FT" betonte: "Es gab keinerlei geheime Absprachen von Journalisten der FT mit Short-Sellern oder anderen dritten Parteien was den Inhalt oder den Veröffentlichungszeitpunkt von FT-Artikeln über Wirecard angeht".

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