Marktmacht: US-Finanzminister wirft Amazon Zerstörung des Einzelhandels vor

US-Finanzministier Mnuchin übt scharfe Kritik an Amazon

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat den weltgrößten Online-Einzelhändler Amazon scharf kritisiert. Das Unternehmen "hat den Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zerstört", sagte Mnuchin am Mittwochabend dem Sender CNBC und erhöhte damit gleichzeitig den Druck auf den Konzern und seinen Gründer Jeff Bezos. Insofern sei es gut, dass die US-Regierung der Frage nachgehe, ob grosse Online-Plattformen dem Wettbewerb schadeten. Es bestehen kein Zweifel, dass Amazon den Wettbewerb eingeschränkt habe, darum begrüsse er die Untersuchung des Justizministeriums und freue sich, die Empfehlungen an den Präsidenten zu hören.

Amazon verteidigte sich mit den Worten, dass 90 Prozent aller Verkäufe in stationären Geschäften getätigt würden. Aber aus den erwähnten Bereichen - Websuche, soziale Medien, Online-Einzelhandel - wird klar, dass es zumindest um Google, Facebook und Amazon gehen dürfte. Heißt: Händler lassen sich Produkte liefern und verarbeiten sie weiter und verkaufen sie vor Ort.

In den USA sollen große Tech-Unternehmen einer wettbewerbsrechtlichen Untersuchung unterzogen werden. 58 Prozent der Verkäufe physischer Waren über Amazon stammten von unabhängigen Händlern, die die Plattform für sich nutzten, erklärte das Unternehmen gegenüber CNBC. Trump hatte eine Prüfung der Vorwürfe angekündigt, inwieweit der Suchmaschinen-Betreiber mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet.

Related:

Comments

Latest news

Spiel zu Zombieland: Double Tap? - Alterseinstufung in Australien
Superman: Dawn of Justice"), Abigail Breslin ("Ender's Game - Das große Spiel") und Emma Stone ("La La Land") ist diesmal u.a. Erneut muss die Truppe während einer Zombie-Apokalypse um ihr Leben kämpfen - und gegen drei neue Zombie-Typen antreten.

Annegret Kramp-Karrenbauer legt Amtseid in Bundestag ab
Die Verteidigungsministerin will am Nato-Ziel festhalten, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Der Gegenwind für Kramp-Karrenbauer ist groß. "Unsere Streitkräfte sind zur Landesverteidigung nicht befähigt".

Streit mit Israel: Abbas droht mit Aufkündigung von Friedensverträgen
Bereits in der Vergangenheit hatten Vertreter der Palästinenser mit der Beendigung der mit Israel geschlossenen Abkommen gedroht. Es handelt es sich um Teile der israelischen Rückerstattung von Steuern und Zöllen auf von Palästinensern eingeführte Waren.

USA: Erneut Rassismusvorwurf gegen Trump
Die historische Hafenstadt mit rund 600.000 Einwohnern hat sowohl wohlhabende Stadtteile als auch Problemviertel und Kriminalität. Es ist meine verfassungsgemäße Pflicht, die Aufsicht über die Exekutive auszuüben. "Ein Präsident muss seine Nation aufrichten".

Regierung: USA und Guatemala unterzeichnen Migrationsabkommen
Auch zahlreiche Guatemalteken versuchen in die USA einzureisen, um Armut, Gewalt und Bandenkriegen in ihrer Heimat zu entkommen. Die Vereinbarung bringe "einige der verletzlichsten Menschen in Zentralamerika in ernste Gefahr", erklärte die Organisation.

Other news