Stimme von Minnie Maus: Russi Taylor ist gestorben

Taylors Kindheitstraum war es für Disney zu arbeiten. Er ging in Erfüllung

Die US-amerikanische Synchronsprecherin Russi Taylor ist tot.

Russi Taylor 2018 auf dem Walk of Fame neben der Figur Minnie Maus. Sie sei am Freitag im kalifornischen Glendale gestorben, teilte der Vorsitzende der Walt Disney Company, Bob Iger, am Samstag mit.

Damit verliert die Disney-Welt eine Legende.

"Mehr als 30 Jahre lang arbeiteten Minnie und Russi zusammen, um Millionen auf der ganzen Welt zu unterhalten - eine Zusammenarbeit, die Minnie zu einer globalen Ikone und Russi zu einer Disneylegende machte, die überall von Fans geliebt wird", fasste er weiter zusammen.

Für Taylor war die Disney-Rolle ein Sprungbrett für weitere Vertonungen. Daneben war sie bei "Die Simpsons" von Anfang an dauerhaft in drei wiederkehrenden Rollen zu hören: Schlaumeier Martin Prince sowie die Zwillinge Sherri und Terri. Außerdem übernahm sie die Synchronisation von Emily Erdbeer und Pebbles Flintstone. Sie berichtete einst, dass sie als Kind bei einem Besuch im Disneyland persönlich Walt Disney getroffen habe. Auf seine Frage, was sie machen wolle, wenn sie erwachsen sei, habe sie geantwortet: "Ich will für dich arbeiten". Damit ging für sie ein Traum in Erfüllung.

Taylor war 1986 unter 200 Kandidaten als Synchronsprecherin für Minnie Maus ausgewählt worden.

Von 1991 bis zu dessen Tod im Jahr 2009 war die aus Cambridge im Staat Massachusetts stammende Taylor mit jenem Mann verheiratet, der in der Trickfilmwelt das Pendant von Minnie Maus war: Wayne Allwine, der Micky Maus sprach.

Ihre Stimme ist weltberühmt, erfreute große und kleine Zuschauer über 30 Jahre lang vor dem Fernseher. Weltweit bekannt war auch die Anekdote, dass sie - als Stimme von Minnie Mouse - Liebesglück mit dem Sprecher von MIckey Mouse gefunden hatte. "Es ging darum, dass Wayne und Russi verheiratet sind".

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