Zentralbanken verlängern Goldabkommen nicht

FINANZPLATZ Montag 29. Juli 2019 14:02
Goldpreis Ende einer Ära oder Neuanfang?

Folgt das grosse Gold-Comeback

Über diese Entscheidung informiert die EZB auf ihrer Webseite.

Das erste Goldabkommen war 1999 abgeschlossen worden, um die von verschiedenen Zentralbanken geplanten Goldverkäufe zu koordinieren.

Laut EZB trug das Goldabkommen seit seiner Einführung trug zu ausgewogenen Bedingungen am Goldmarkt bei, indem es Transparenz hinsichtlich der Absichten seiner Unterzeichner schuf. Die Märkte hätten sich weiterentwickelt, eine solche Vereinbarung sei nicht mehr nötig.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihr Goldabkommen mit weiteren Zentralbanken nicht verlängert. Seitdem sei der Goldpreis um das Fünffache gestiegen, schreibt die EZB. Damit gibt es ab September 2019 keine offizielle Koordinierung von Goldverkäufen durch Zentralbanken mehr. Das Abkommen wurde 2004, 2009 und 2014 jeweils erneuert.

Die unterzeichnenden Zentralbanken hielten aber daran fest, dass Gold nach wie vor ein wichtiges Element der internationalen Währungsreserven darstelle. Keine der beteiligten Zentralbanken plane derzeit, nennenswerte Goldmengen abzustossen.

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