Fall A$AP Rocky - Weißes Haus schickt Experten für Geiselnahmen

Rapper ASAP Rocky sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Donald Trump setzt sich für seine Freilassung ein

Botschafter Robert O'Brien reise auf Verlangen des Weißen Hauses, erklärte am Dienstagabend eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington.

Asap Rockys Fans, Kollegen aus der Musikszene und Politiker bis hin zu US-Präsident Donald Trump setzten sich für den Rapper ein.

Botschafter O'Brien ist Sondergesandter des US-Präsidenten für Geiselnahmen, wie es auf der Webseite des Außenministeriums heißt.

Asap Rocky war am 30. Juni in Stockholm nach einem Konzert an einer Schlägerei beteiligt. Sie erklärte aber, die Unterstützung im Ausland festgenommener US-Bürger sei "eine der wichtigsten Aufgaben des Aussenministeriums und der US-Botschaften im Ausland". Der 30-jährige Musiker, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heisst, muss sich wegen Körperverletzung verantworten. Er wurde am wenige Tage später festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der New Yorker Musiker gibt an, er habe in Notwehr gehandelt, da er von dem Kläger belästigt und provoziert worden sei.

Das angebliche Opfer, so zeige ein Video, habe A$APs Bodyguard zuvor mit seinen Kopfhörern ins Gesicht geschlagen.

A$AP-Anwalt Slobodan Jovicic erklärte zu Beginn des Gerichtsverfahrens, dass der junge Musiker und zwei seiner Begleiter sich bei der Straßenschlägerei vor etwa vier Wochen nur verteidigt hätten.

In seiner Aussage sagte der 19-jährige aus Afghanistan stammende Kläger aus, er habe die Gruppe um den Rapper gefragt, ob sie seinen Freund gesehen hätten. Er habe wissen wollen, warum, und sei deshalb nicht wie aufgefordert weggegangen.

Die Gerichtsverhandlung ist auf drei Tage angesetzt. Für Donnerstag ist die Aussage von ASAP Rocky angesetzt. Bei einem Schuldspruch drohen A$AP Rocky im Höchstfall zwei Jahre Haft.

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