Schwache Autokonjunktur: Auch Schaeffler senkt die Prognose

Schwache Autokonjunktur: Auch Schaeffler senkt die Prognose

Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler änderte gestern bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2019 seine Prognose für das Gesamtjahr.

Die Schaeffler Gruppe rechnet für die globale Automobilproduktion im Jahr 2019 mit einem Rückgang von 4 Prozent. Bereits im zweiten Quartal waren Umsatz und Gewinn der Franken gesunken. Vorher war man von rund 400 Millionen ausgegangen.

Auch am Aktienmarkt setzte sich am Montagabend die Sichtweise durch, dass die schlechten Nachrichten weitgehend eingepreist sind. "Darauf müssen wir uns proaktiv einstellen", hatte Rosenfeld der Finanz-Nachrichtenagentur gesagt. "Das Umfeld ist für den Rest des Jahres weiterhin mit hohen Risiken behaftet", sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Die sich seit Jahresanfang verschlechternden Marktbedingungen für die Sparte Automotive OEM, insbesondere in China und Europa, und die damit verbundenen Volumeneffekte machen eine Anpassung der Jahresprognose für 2019 erforderlich. "Wir werden gleichwohl alles daransetzen, mit Blick auf die Marge auf Gruppenebene das obere Ende unserer neuen Prognose zu erreichen".

Vor diesem Hintergrund rechnet die Schaeffler Gruppe nunmehr für das Jahr 2019 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von minus 1 bis plus 1 Prozent (vorher 1 bis 3 Prozent), einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 7 bis 8 Prozent (vorher 8 bis 9 Prozent) und einem Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von 350 bis 400 Millionen Euro (vorher rund 400 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte er noch bei 3,64 Mrd Euro gelegen. Währungsbereinigt ging der Umsatz im zweiten Quartal um 2,0 Prozent zurück.

Im zweiten Quartal lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bei 221 Millionen Euro (Vorjahr: 289 Millionen Euro), was einer Investitionsquote vom Umsatz von 6,1 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent, erstes Quartal 2019: 10,3 Prozent) entspricht. Im Vorjahr hatte es noch 404 Mio Euro betragen. Der freie Barmittelzufluss vor Ein- und Auszahlungen für Fusionen und Zukäufe, eine wichtiger Wert für Investoren, erreichte im zweiten Quartal 6 Mio Euro. Im Vorjahr hatte er noch bei minus fünf Millionen Euro gelegen. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden?

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