Bin-Ladin-Sohn soll tot sein

Hamza bin Laden

Nun sei Hamza bin Laden wohl nicht mehr am Leben, heißt es aus Washington.

Am Donnerstag meldeten mehrere Medien unter Berufung auf US-Regierungsvertreter: Amerikanische Geheimdienste hätten jetzt Beweise, dass Hamza bin Laden, Sohn und designierter Nachfolger des früheren al-Qaida-Chefs Osama bin Laden, bei einem Angriff umgekommen sei.

Zuvor hatte am Mittwoch der Sender NBC News unter Berufung auf drei Regierungsvertreter berichtet, es lägen Geheimdienstinformationen über den Tod des etwa 30-Jährigen vor.

Die Beamten machten jedoch keine Angaben darüber, wo oder wann Hamza bin Laden gestorben war oder ob die USA eine Rolle bei seinem Tod gespielt hatten. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, wonach sich Hamza bin Laden in Pakistan, Afghanistan, Syrien oder dem Iran versteckt halte.

US-Präsident Donald Trump lehnte eine Stellungnahme ab. "Ich möchte das nicht kommentieren", sagte er vor Journalisten im Weissen Haus.

Die Vereinigten Staaten hatten vor einigen Monaten eine Belohnung in Höhe von einer Million Dollar für Hinweise zum Aufenthaltsort des Sohns von Osama bin Laden ausgesetzt. Dieser habe sich "zu einem der Anführer" des Terrornetzwerks Al-Kaida entwickelt, erklärte das Außenministerium damals.

Die Berichte von "New York Times" und NBC News legen nahe, dass er zu diesem Zeitpunkt womöglich bereits tot war.

In den vergangenen Jahren tauchte Hamza bin Ladin verstärkt in der al-Kaida-Propaganda auf. Hamza soll sein 15. Kind gewesen sein - von insgesamt etwa 20 Kindern.

Al-Qaida-Gründer Usama bin Ladin war 2011 von amerikanischen Sondereinsatzkräften in seinem Versteck in Pakistan aufgespürt und getötet worden.

Der junge bin Laden stand für einen Generationenwechsel bei al-Qaida. So verbreitete das Terrornetzwerk zum 16. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 eine Fotomontage, die die Gesichter von Osama und Hamsa Bin Laden in den Flammen des New Yorker World Trade Center zeigt.

Hamza bin Laden wurde 1989 in Dschidda/Saudi-Arabien geboren und heiratete eine Tochter des Al-Qaida-Führers Abdullah Ahmed Abdullah, der für die Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 1998 verantwortlich gemacht wird. Im gleichen Jahr drohte er mit Anschlägen in den USA, Europa und aller Welt, um die Tötung seines Vaters zu rächen.

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