Kabinett will Mehrwertsteuer auf E-Books und E-Paper senken

Auf digitale Zeitungen soll künftig keine höhere Mehrwehrtsteuer mehr erhoben werden

Auch der kulturelle Wert eines Buches erschöpfe sich nicht in seiner gedruckten Form. "Denn es kommt eben nicht auf die Form an, sondern auf den Inhalt". In einer gemeinsamen Mitteilung bringen sie das zum Ausdruck: "Die Verbände der Verleger, des Handels und der Bibliotheken begrüßen es, dass die Bundesregierung die reduzierte Mehrwertsteuer für digitale Angebote einzelner Bücher, Zeitschriften und Zeitungen auf den Weg bringt und dabei auch Online-Publikationen ‚in der Form von Websites, Apps oder anderen Anwendungen, mit oder ohne Downloadmöglichkeiten, auch als Einzelabruf aus einer Datenbank' etc. berücksichtigt". Aktuell gilt nur für gedruckte Presseerzeugnisse der reduzierte Aufschlag von sieben Prozent, bei digitalen Ausgaben ist bislang der volle Satz von 19 Prozent fällig.

Erst im vergangenen Oktober beschloss der Ministerrat der EU, den einzelnen Mitgliedsstaaten bei der steuerlichen Behandlung von elektronischen Publikationen freie Hand zu lassen.

Für digitale Zeitungen, Periodika und E-Books soll künftig der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gelten.

Die Organisationen Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Deutscher Bibliotheksverband, Verband Bildungsmedien und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger heißen den Beschluss willkommen, sehen aber noch erhebliche Mängel. Betroffen davon sind Fach-Datenbanken oder elektronische Kioske. Im Bereich der Fachmedien unter Einschluss der Wissenschaft handele es sich schon jetzt um die wohl wichtigste Verbreitungsform.

"Es ist gut, dass viele digitale Publikationen bald begünstigt besteuert werden sollen", so die Verbände.

Bücher profitierten bisher von einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz, E-Books jedoch nicht.

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