Ab kommender Woche: Telekom passt StreamOn an

Ab kommender Woche: Telekom passt StreamOn an

Bemängelt wurde die Drosselung des Videomaterials, sofern StreamOn Video aktiviert wurde und die Nichtverfügbarkeit von StreamOn im EU-Ausland.

Dass die Telekom StreamOn nicht einfach absägt, war klar. Damit entspricht die Option der nahezu gleichnamigen Option Music & Video Max, welche es nur mit in Kombination mit der MagentaEins-Option gibt. Die Telekom reagierte wie zu erwarten war wenig erbaut auf den Richterspruch, kündigte aber an, sich zu fügen, zumal die Bundesnetzagentur umgehend mitgeteilt hatte, die nun mehr gerichtlich bestätigten Forderungen zeitnah durchsetzen zu wollen. Allerdings war von Anfang an klar, dass die Telekom die erzwungenen Änderungen nur innerhalb einer gewissen Übergangsfrist umsetzen wird. Diesen ist die Telekom jetzt nachgekommen.

Zwar ließ das Unternehmen unmittelbar nach ergangenem Urteil wissen, man werde sich weiterhin dafür einsetzen, StreamOn in der bisherigen Form anbieten zu können, zwischenzeitlich aber dem Ansinnen der Behörde nachkommen. Eine andere Wahl blieb der Telekom freilich auch nicht mehr, denn dieses letzte Urteil war rechtskräftig, die Wirkung somit nicht aufschiebend und unanfechtbar.

Und eine Weitere Forderung stellte die Wettbewerbsaufsicht: Die Telekom muss aufhören, Videostreams der StreamOn-Videopartner auf 480P (DVD-Qualität) zu komprimieren.

Ab September kann StreamOn dann auch im EU-Ausland ohne Einschränkungen genutzt werden.

Zudem wird man in Bonn weiter nach einer Möglichkeit suchen, die gemachten Zugeständnisse wieder zurückzudrehen. Sollte dies nicht möglich sein, steht auch eine Abschaltung von StreamOn im Raum.

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