Mission geglückt: "Raketenmann" Zapata fliegt über den Ärmelkanal

Franky Zapata kurz nach dem Start vom französischen Sangatte

Der französische "Raketenmann" Franky Zapata überquerte höchst spektakulär den Ärmelkanal mit seinem selbst erfundenen "Flyboard".

Das "Flyboard", auf dem er steht, hat fünf Triebwerke. Sie werden - wie bei Flugzeugen - mit Kerosin betrieben.

Nach der Überquerung der 35 Kilometer langen Strecke wirkte Zapata überwältigt. "Ich brauche einen Urlaub", sagte er.

So ganz in einem Rutsch ging es jedoch nicht: Auf der Hälfte der Strecke legte er einen Zwischenstopp zum Tanken ein. Obwohl alles perfekt funktioniert habe, sei der Flug durchaus kompliziert gewesen. Dieses Mal war das Betankungsschiff größer und verfügte über einen breiteren Landungsbereich. Wenn man Angst habe beim Aufsetzen des Helms, solle man besser nicht starten.

Zapata hatte bereits vor seinem ersten Flug vor eineinhalb Wochen angekündigt, dass er unterwegs seine Turbo-Plattform einmal auftanken muss - nach Berichten etwa 18 Kilometer von der französischen Küste entfernt. Das Teil flog mit einer Geschwindigkeit von 140 bis 170 Kilometern pro Stunde über das Wasser.

Er lässt nicht locker: Am Sonntag will es Franky Zapata - hier auf Trainingsflug - erneut über den Ärmelkanal versuchen. Dieser hatte vor 110 Jahren als erster Mensch den Ärmelkanal in einem Flugzeug überquert. "Ich bin zufrieden", sagte der Pilot dem französischen Nachrichtensender BFMTV.

Zapata hatte am französischen Nationalfeiertag am 14. Juli für Aufsehen gesorgt, als er mit der von seiner Firma entwickelten Düsenplattform über den Köpfen zahlreicher Staatsgäste schwebte. Er hob mit Gewehr und großem Getöse unweit der Ehrentribüne ab, wo Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel saßen.

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