Deutschlandweiter Vergleich - In zwei sächsischen Kreisen verdienen Arbeitnehmer bundesweit am wenigsten

Ein aufgeklapptes Portmonee mit Geldscheinen

Im Schnitt kommen Thüringer Vollzeitbeschäftigte nach den Zahlen der Bundesarbeitsagentur nur auf 2553 Euro brutto pro Monat - das waren fast 23 Prozent weniger als im deutschen Durchschnitt. Laut aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) verdienten die Beschäftigten im Mittel 2.272 Euro brutto. Knapp vor Görlitz lag der Erzgebirgskreis mit 2301 Euro.

Schlechter war der Wert nur in Mecklenburg-Vorpommern mit 2496 Euro. Die 60 Landkreise und Städte mit den bundesweit niedrigsten Verdiensten liegen alle in Ostdeutschland.

Vergleichsweise gut im deutschen Mittelfeld schnitten demnach Arbeitnehmer in Jena mit 3266 Euro brutto monatlich ab.

In Sachsen verdienten die Vollzeitbeschäftigten im vergangenen Jahr laut BA durchschnittlich 2.587 Euro brutto im Monat.

Die Linke im Bundestag hatte die Daten ausgewertet. Zu den Gründen für die Unterschiede gibt die Statistik keine Auskunft.

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