Finanzinvestor : KKR erwirbt 27,8 Prozent der Springer-Aktien

Bis zum Ende der Annahmefrist des Übernahmeangebots am 2. August hat KKR 27,8 Prozent der Springer-Anteile übernommen und damit die Mindestschwelle von 20 Prozent deutlich übersprungen. Mit seinem Übernahmeangebot sammelte KKR 27,8 Prozent der Springer-Aktien ein, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Annahmequote habe damit die Mindestannahmeschwelle von 20 Prozent deutlich überschritten.

Am Montag hatte Axel Springer bereits bekannt gegeben, dass diese Schwelle von KKR übertroffen wurde (kress.de berichtete). Das Angebot sieht einen Preis von 63 Euro je Aktie vor. Ob das Angebot auch wirklich vollzogen wird, steht allerdings weiterhin unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher, außenwirtschaftsrechtlicher und medienkonzentrationsrechtlicher Freigaben. Geliefert haben jetzt allerdings auch die Springer-Aktionäre - ganz nach dem Wunsch von Verlegerwitwe Friede Springer und dem Konzernvorstand unter der Führung von Mathias Döpfner. Die Witwe kontrolliert 42,6 Prozent der Anteile, Döpfner hält 2,8 Prozent. Ob die beiden Anteile an KKR verkaufen oder nicht, dazu äußert sich der Medienkonzern auch auf Anfrage nicht. Die Springer-Enkel Ariane und Axel Sven Springer halten zusammen rund 10 Prozent.

Je nachdem, wie viele Anleger in der Nachfrist ihre Aktien KKR noch andienen, könnte der Streubesitz unter 15 Prozent fallen. Bei einem Streubesitz unter zehn Prozent würde Springer aus allen der bedeutenden Indizes der Deutschen Börse herausfallen.

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