Nach Unfall auf russischem Militärgelände erhöhte Radioaktivität gemessen

Angeblich gibt es nach der Explosion keine erhöhte radioaktive Strahlung mehr

Bei einem Zwischenfall an einer Atomanlage auf einem Militärgelände im Norden Russlands sind mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst mitgeteilt. Bewohner hätten mit privaten Messgeräten eine erhöhte Radioaktivität in der Gegend gemessen. Heute wurde bekannt, dass dabei insgesamt sieben Menschen ums Leben kamen: Die Atombehörde Rosatom teilte mit, dass fünf Mitarbeiter bei dem Unglück ihr Leben verloren hätten - zunächst hatte das Verteidigungsministerium in Moskau nur den Tod zweier Soldaten bestätigt. Russische Behörden hatten zuvor berichtet, zwei Menschen seien bei dem Zwischenfall getötet worden.

Zu der Explosion kam es beim Test eines neuartigen Triebwerks. Eine Sprecherin der in der Region liegendem Stadt Sewerodwinsk erklärte in einer mittlerweile gelöschten Stellungnahme, es sei auch erhöhte Radioaktivität gemessen worden.

Neben sieben Toten habe es auch mehrere Verletzte gegeben, hiess es am Samstag. Der Verkehr von nicht-militärischen Schiffen in der nahegelegenen Bucht Dwina wurde nach Angaben der zuständigen Hafenbehörde bis zum 10. September verboten. Nach Medienberichten deckten sich Anwohner in der Umgebung des Raketentestgeländes mit Jod ein.

In Sewerodwinsk, einer 30 Kilometer entfernten Stadt, soll die Strahlung vorübergehend 20 Mal über das normale Niveau gestiegen sein, was zu Panik und Hysterie führte und einen Ansturm auf Jod in Apotheken auslöste. Der Vorfall habe sich sich dem RIA-Bericht zufolge bereits am Donnerstag ereignet - allerdings sei da noch von deutlich weniger Todesopfern die Rede gewesen.

Ankit Panda vom Amerikanischen Wissenschaftler Verband sagte der Nachrichtenagentur Reuters, bei der Explosion eines mit flüssigem Brennstoff angetriebenen Raketentriebwerks werde keine Radioaktivität freigesetzt.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte im März 2018 eine neue Generation von Marschflugkörpern angekündigt. Er nehme an, es habe einen Unfall mit einem mit Atomenergie betriebenem Triebwerk gegeben. Sie seien bereits 2017 getestet worden, hätten eine unbegrenzte Reichweite und seien unangreifbar für alle existierenden Raketenabwehrsysteme. Das Gelände, auf dem Raketen für Atom-U-Boote getestet werden, liegt in der Nähe der Hafenstadt Sewerodwinsk nahe Archangelsk am Weißen Meer. Im selben Jahr brach in der Werft der Hafenstadt ein Feuer bei Schweißarbeitern auf einem russischen Atom-U-Boot aus.

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