Reaktion auf US-Manöver: Nordkorea feuert erneut Raketen ab

Mehrfach testete Nordkorea in den letzten Tagen Raketen wie hier nach eigenen Angaben am 7. August

"Wir sehen die Möglichkeit weiterer Raketentests, da Nordkorea derzeit seine Militärübungen im Sommer durchführt und auch die kombinierten Militärübungen Südkoreas mit den USA anlaufen", zitiert die Nachrichtenagentur Yonhap aus der Stellungnahme der südkoreanischen Truppenführung. Die beiden Staatschefs haben sich in der Vergangenheit mehrmals über Briefe ausgetauscht. Das Außenministerium in Pjöngjang teilte mit, es sei ein "Test für die Entwicklung konventioneller Waffen gewesen". Die USA haben rund 28.500 Soldaten auf südkoreanischem Boden stationiert.

Nach der jüngsten Serie nordkoreanischer Raketentests hat US-Präsident Donald Trump überraschend ein weiteres Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Aussicht gestellt. Das Präsidentenbüro in Seoul wertete die Raketentests als Reaktion auf die gemeinsamen Militärmanöver, die Südkoreas Streitkräfte derzeit mit dem US-Militär abhalten. Die beiden Politiker haben sich seit vergangenem Jahr drei mal getroffen.

Ebenfalls am Freitag bekräftigte US-Verteidigungsminister Mark Esper bei einem Besuch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, dass die USA weiter zu diplomatischen Gesprächen mit Nordkorea bereit seien, um Fortschritte bei der nuklearen Abrüstung des Landes zu erzielen. Diese Verhandlungen sind bislang nicht in Gang gekommen. Offiziell befinden sich Nord- und Südkorea auch Jahrzehnten nach dem Korea-Krieg (1950-53) im Kriegszustand, da damals lediglich ein Waffenstillstand, nicht aber ein Friedensvertrag geschlossen wurde. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA erklärte, Kim habe die Erprobung einer neu entwickelten "taktischen" Waffe "geleitet". Er habe dann "große Zufriedenheit" über die Testergebnisse zum Ausdruck gebracht. Laut der südkoreanischen Regierung wurden am Samstagmorgen nahe der Stadt Hamhung an der Ostküste Nordkoreas zwei mutmaßliche ballistische Kurzstreckenraketen abgefeuert. Die Geschoße flogen demnach rund 400 Kilometer weit und stürzten ins Meer.

Nordkorea hat den Test von zwei Mittelstreckenraketen bestätigt. Zuletzt hatte Pjöngjang am Dienstag offenbar zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert - nur einen Tag nach Beginn von gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas. Nun schätzen UN-Fachleute, dass die Autokratie unter Machthaber Kim Jong Un Geld im Wert von Milliarden Dollar ergaunert hat.

► Trump schrieb am Samstag auf Twitter, ein langer Brief von Kim an ihn sei auch "eine kleine Entschuldigung dafür gewesen, Kurzstreckenraketen zu testen". Dabei nannte er die von Nordkorea kritisierten laufenden amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver am Samstag "lächerlich und teuer". Der Abschuss ballistischer Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite ist Nordkorea - das mehrfach Atombomben getestet hat - durch UN-Resolutionen verboten.

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