Schon am Freitag ist Schluss: Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück

Fahrrad Lieferdienst Deliveroo Bringdienst	Bildquelle Deliveroo

Der Essenslieferdienst Deliveroo stellt sein Geschäft im deutschen Markt ein. Kunden konnten bei Restaurants, die Partner von Deliveroo sind, bestellen und sich ihr Essen nach Hause liefern lassen.

Im deutschen Markt der Essenlieferdienste ist der Konkurrent Takeaway.com aus den Niederlanden besonders stark. Wie Deliveroo vor gut einer Stunde in einer E-Mail an seine Kunden mitteilte, gibt das Unternehmen in Deutschland auf. "Das Unternehmen plant seine Ressourcen und Investitionen künftig neu, um das Wachstum und die Expansion in den anderen europäischen Märkten sowie der Asien-Pazifik-Region zu beschleunigen", heißt es in einer ersten Meldung. Mit Ablauf des 16. August wird Deliveroo "leider nicht mehr in Deutschland tätig sein", heißt es dort. Fahrern, Restaurants und Mitarbeitern würden "angemessene Vergütungs- und Kulanzpakete" zukommen. Guthaben auf dem Kundenkonto werden zurückerstattet. Noch im Juli allerdings zeigte sich der Geschäftsführer von Deliveroo Deutschland, Marcus Ross, im Interview mit foodservice zuversichtlich, das Geschäft hierzulande unter anderem mit sogenannten virtuellen Marken auszubauen. Nach der Übernahme gehören zu der Gruppe neben Lieferheld auch Pizza.de und Foodora.

Deliveroo mit Hauptsitz in London wurde 2013 gegründet und ist nach dem Ausstieg in Deutschland noch in 13 Ländern aktiv.

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