Nordkorea testet offenbar wieder Raketen

In Seoul verfolgen Menschen die Berichterstattung zu einem der Raketentests

Die beiden noch nicht identifizierten Projektile seien aus der Provinz Kangwon an der Ostküste des Landes gestartet worden, teilte der südkoreanische Militärstab mit, wie die Agentur Yonhap berichtete.Nordkorea hat damit bereits zum sechsten Mal innerhalb von drei Wochen mehrere Raketen abgefeuert.

Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen bereits fünfmal Raketen getestet. In einer Erklärung des nordkoreanischen Komitees für eine friedliche Wiedervereinigung wurde weiteren Gesprächen mit Seoul eine Absage erteilte: "Es gibt nichts mehr mit den südkoreanischen Behörden zu besprechen". Darunter befanden sich nach südkoreanischen Angaben auch ballistische Raketen, deren Test dem Land durch UNO-Resolutionen untersagt sind. Um welchen Raketentyp es sich genau handelte, war zunächst unklar. Das Präsidialamt in Seoul rief das abgeschottete Nachbarland auf, die "Starts von Projektilen" zu stoppen. In Südkorea wertet man dies als "Machdemonstration" und Reaktion auf die jährlichen Übungen, die Südkoreas Streitkräfte mit Hilfe des US-Militärs abhalten. US-Präsident Donald Trump hat aber mehrfach erklärt, dass er die nordkoreanischen Raketentests nicht als Hindernis für neue Atomverhandlungen mit Pyongyang betrachte. Trump setzt darauf, dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un die Verhandlungen über eine Abrüstung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms wieder aufnehmen wolle. Derartige Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Nordkorea unterstellte den USA und Südkorea am Freitag die Absicht, durch ihre Manöver die Vernichtung seiner Armee zu üben.

In der Stellungnahme wurde vor allem Südkoreas Präsident Moon Jae In angegriffen. Südkoreas Staatschef sei ein "unverschämter Kerl, wie man ihn nur selten findet", wurde der Sprecher von den nordkoreanischen Staatsmedien zitiert.

Seoul würde träumen, wenn es glaube, der Dialog könne nach dem Ende der Militärübungen wieder aufgenommen werden, hieß es. Er äußerte sich aber zugleich zuversichtlich, dass der Dialog fortgesetzt werde.

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