Seenotrettung im Mittelmeer - Merkel für neue Mission

Die deutsche Fregatte Augsburg

Im Rahmen des europäischen Seenotrettungseinsatzes "Sophia" waren seit 2015 Zehntausende Migranten aus dem Mittelmeer gerettet worden.

Mehrere Migranten hatten das Rettungsschiff "Open Arms" der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms nach Tagen auf dem Meer verlassen dürfen. Kritiker sehen darin eine indirekte Unterstützung der Schleuser, weswegen die EU bis vor einigen Monaten noch einen anderen Weg ging. Die EU schaut beim Sterben der Migranten vor Libyens Küste weg, weil sich die zynischen Neinsager in Süd-, Ost- und Mitteleuropa einer solidarischen Lösung in den Weg gestellt haben. "Sicherlich wäre es gut, wir hätten auch heute wieder eine Mission, Sophia' und staatliche Schiffe, die retten würden", sagte Merkel am Donnerstagabend in Berlin bei einem Empfang zum Zapfenstreich für die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Zweimal in dieser Woche äußerte sich Merkel für die Wiederaufnahme der EU-Operation Sophia und würdigte dabei auch ausdrücklich die private Seenotrettung als ein "Gebot der Menschlichkeit".

Bundeskanzlerin Angela Merkel plädiert für eine Wiederaufnahme der staatlich organisierten Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer.

Regierungssprecher Steffen Seibert betonte am Freitag, die Bundesregierung bedauere, dass es die europäische Mission "Sophia" nicht mehr gebe: "Wir haben mit Überzeugung an dieser Mission teilgenommen". "Auch mir ist sehr daran gelegen, dass keine Menschen mehr im Mittelmeer ertrinken", sagte er unserer Redaktion. Spanien, Griechenland, Italien, Malta, Frankreich und Deutschland müssten ein solches Abkommen mit Ländern südlich der Sahara wie Gambia, Elfenbeinküste, Nigeria und dem Senegal abschließen.

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