Syrien - Luftangriff auf türkischen Militärkonvoi

Türkei Erdogan Regierung setzt drei pro-kurdische Bürgermeister

Die Vereinten Nationen hatten im Juli mitgeteilt, dass durch die Angriffe der syrischen Regierungstruppen zur Einnahme von Idlib seit April mehr als 400'000 Menschen vertrieben worden seien.

Nach heftigen Luftangriffen und Artilleriebeschuss sei es den Regierungskräften mithilfe ihrer russischen Verbündeten am späten Montagabend gelungen, in Stadtteile von Chan Scheichun einzuziehen, nachdem sich die Rebellen zurückgezogen hätten, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana kritisierte, die Militärfahrzeuge hätten die Grenze zu Syrien mit Munitition beladen überquert. Drei Zivilisten seien getötet und zwölf weitere Menschen verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Ankara heute mit. Man habe die Nachschubrouten für den Posten offenhalten wollen, hieß es. Moskau sei zuvor über den Konvoi unterrichtet worden.

Ein türkischer Militärkonvoi ist in der nordsyrischen Provinz Idlib aus der Luft angegriffen worden. Das sei ein Akt der Aggression.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, der Konvoi habe aus rund 50 Militärfahrzeugen bestanden, darunter Truppentransporter und mindestens fünf Panzer. Putin hob hervor, Russland unterstütze die syrische Armee im Kampf gegen "Terroristen". Der Konvoi befand sich demnach bei Maaret al-Numan, rund 15 Kilometer nördlich von Chan Scheichun. Die größte Stadt im Süden von Idlib, Chan Scheichun, liegt an der strategisch wichtigen Straße von Damaskus über Homs nach Aleppo.

Rahman hatte vor wenigen Tagen gewarnt, dass, wenn die Regierungskräfte die Stadt einnehmen würden, die Rebellen auch im Norden der benachbarten Provinz Hama in eine schwierige Lage kommen würden. Auch am Montag soll es dort Kämpfe gegeben haben. Russland und die Türkei hatten sich um Idlib auf eine Deeskalationszone und eine Pufferzone für die Region geeinigt.

Russland, die Türkei und der Iran nehmen in Syrien die Rollen von Garantiemächten ein, unterstützen aber unterschiedliche Seiten in dem Konflikt. Die Türkei unterstützt einige Rebellengruppe und ist vor allem daran interessiert, den Einfluss der Kurden im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei eindämmen. US-Außenamtssprecherin Morgan Ortagus schrieb auf Twitter: "Das Assad-Regime und seine Verbündeten müssen zum Waffenstillstand in Idlib zurückkehren". Die syrische Regierung begann Ende April jedoch mit Angriffen auf die Aufständischen in dem Gebiet.

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