Pakistan: Zwei tote Zivilisten nach Beschuss aus Indien

Auch ein indischer Soldat soll getötet worden sein

Nun will Pakistan den Kaschmir-Konflikt vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag tragen. Mehrere Menschen kamen ums Leben.

US-Präsident Donald Trump hat seine Vermittlungsdienste im Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan angeboten. Unter den Getöteten sei auch ein siebenjähriger Junge.

US-Präsident Donald Trump hat in Telefonaten mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi und dem pakistanischen Premierminister Imran Khan den Abbau von Spannungen in der Kaschmirkrise gefordert."Eine schwierige Situation, aber gute Gespräche!", schrieb Trump am Montag bei Twitter. Von der indischen Armee und lokalen Medien allerdings hieß es jedoch, ein indischer Soldat sei nach Beschuss aus Pakistan getötet und vier Militärangehörige seien verletzt worden. Neu Delhi strich vor rund zwei Wochen den in der indischen Verfassung festgelegten Sonderstatus mit Autonomierechten für den indischen Teil Kaschmirs und verhängte eine Ausgangssperre in der Region. Modi will die Himalaya-Region stärker in das mehrheitlich hinduistische Indien integrieren. Seitdem häufen sich wieder Scharmützel entlang der Kontrolllinie. Es sei eine grundsätzliche Entscheidung getroffen worden, "das umstrittene Kaschmir" vor Gerichtshof zu bringen, wurde Außenminister Shah Mehmood Qureshi von mehreren Medien zitiert. Am Freitag hatte der UN-Sicherheitsrat erstmals seit 50 Jahren eine Sitzung zu Kaschmir abgehalten.

Kaschmir ist seit der Unabhängigkeit Britisch-Indiens und einem Krieg zwischen Indien und Pakistan 1947 geteilt. Beide Atommächte beherrschen jeweils einen Teil von Kaschmir, ein weiterer Teil gehört zu China. Der Präsident der pakistanisch verwalteten Region Kaschmirs, Sardar Masood Khan, begrüßte Trumps Vermittlungsversuch.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 20. August 2019 um 20:00 Uhr. Im indischen Teil verschärfe sich die humanitäre Krise und Lebensmittel würden knapp, warnte er in Islamabad.

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