Politik Putin offen für Rückkehr zu G8: "Erwarten Partner als Gäste"

Experten Frankreichs Interessen zwingen Führung zur Verbesserung der Beziehungen mit Moskau

Dies erklärte der französische Staatschef Emmanuel Macron auf einer Pressekonferenz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Frankreich.

"Die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union haben ein irritierendes Element, ein Thema der Uneinigkeit, nämlich die Ukraine - ein Problem, das wir lösen müssen", sagte Macron gegenüber dem russischen Führer. Putin unterstrich dagegen, Russland unterstütze Syrien im Kampf gegen "Terroristen". Putin sagte, er sei nach ersten Kontakten mit dem neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "vorsichtig optimistisch", zu einer Annäherung zu kommen. Macron hatte Selenskyj bei einem Telefonat Anfang August zugesichert, sich für ein solches Treffen einzusetzen. Ein weiteres Treffen solle aber nur dann stattfinden, wenn die Aussicht bestehe, dass konkrete Ergebnisse erreicht werden könnten. Nach der Annexion der Krim 2014 hatten die anderen Mitglieder der Runde die Einladung Putins zum G8-Gipfel nach Sotschi abgelehnt.

Vor Beginn des G7-Gipfels im französischen Biarritz hat sich Russland offen für eine mögliche Rückkehr in die Staatengruppe gezeigt. Dazu gebe es keine Alternative.

Kommt wieder Bewegung in den festgefahrenen Ukraine-Konflikt? "Deshalb werden wir es natürlich unterstützen". Mitte der Woche wird Deutschlands Außenminister Heiko Maas (SPD) mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in Moskau zusammenkommen.

Putin brachte Brigitte Macron bei seinem Besuch einen sommerlichen Blumenstrauss mit.

Russlands Präsident Wladimir Putin will die Halbinsel Krim "nie" an die Ukraine zurückgeben. "Bitteschön, wir erwarten unsere Partner jederzeit als Gäste". Die französische Präsidentschaft hält in diesem Jahr den Vorsitz für den Gipfel.

Differenzen zwischen den beiden Staatschefs traten erneut bei der Bewertung der Lage in Syrien zutage.

Macron entgegnete, dass Frankreich ein Land sei, in dem die Menschen "sich frei äußern und frei demonstrieren können... aber sie dürfen die öffentliche Ordnung nicht stören".

Im Internet gab es auch einige böse Kommentare - vor allem von Seiten der sogenannten Gelbwesten, die seit dem vergangenen Herbst gegen die Regierung protestierten. Auch in Fort Brégançon konnte sich Putin den Hinweis auf die vielen Verletzten bei den Protesten der Gilets Jaunes nicht verkneifen.

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