Tirol: Dortmunder (50) stürzt in Alpen ab - tot

Lawinenabgang_tirol

Beim Klettern starb am selben Tag ein Mann aus Baden-Württemberg. Sie stammen laut Polizeiangaben aus Deutschland.

Die zwei anderen Beteiligten wurden unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus Zams gebracht. Einer von ihnen stürzte 250 Meter tief in den Tod und ein Kletterer starb aus noch ungeklärter Ursache. Einer der Bergsteiger konnte den Rettungsdienst verständigen. Das teilte die Polizei mit. Erst nach gut vier Stunden konnte die Bergrettung die Männer ins Tal bringen. Dort wurden sie vom Krisen-Interventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Der 50-Jährige wurde am Samstagmorgen von der Besatzung des Polizeihubschraubers geborgen. Wie ein Polizeisprecher der Landespolizeidirektion Tirol auf PNP-Nachfrage mitteilt, starben zwei 50 Jahre alte Männer aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie ein 60-Jähriger aus Baden-Württemberg. Alle drei Gruppenmitglieder zogen sich dabei Verletzungen zu. Ein 60-jähriger Deutscher aus Baden-Württemberg verunglückte auf einer Klettertour.

Der Mann war demnach als Teil einer geführten Dreierseilschaft im Klettergarten Tieftal in Nassereith unterwegs. Während der Tour stürzte er rückwärts in das Seil. Wie die Polizei mitteilt, war er nach dem Sturz kopfüber im Seil hängen geblieben. Dort konnten sie nur noch seinen Tod feststellen. Nach derzeitigem Stand kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden, die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet. Der Mann war am Freitag als Teil einer fünfköpfigen Gruppe zu dem 3768 Meter hohen Gipfel der Wildspitze in den Ötztaler Alpen aufgebrochen. Die fünfköpfige Bergsteigergruppe aus Nordrhein-Westfalen machte sich am Morgen von der Breslauer-Hütte auf in Richtung Wildspitze. Das verbleibende Trio erklomm den Gipfel der Wildspitze und nahm anschließend den Abstieg über den Nordwestgrat in Richtung Taschachferner-Gletscher in Angriff. Noch bevor die Gruppe das Gletscherbecken erreichte, stürzte sie aus bisher unbekannter Ursache mehrere Meter weit über eine Firnflanke und im Anschluss noch im Bergschrund (Gletscherspalte) weitere 10 Meter ab.

Die Helfer erreichten die Unfallstelle bei schwierigen Wetterbedingungen nach einigen Stunden. Der Mann alarmierte sofort Hilfe.

Sie alarmierten die Behörden, die vom Ötztal und vom Pitztal aus Bergretter einflogen. Von etwa 3.200 Metern Seehöhe aus mussten die Einsatzkräfte zur Unfallstelle aufsteigen. In weiterer Folge konnten die drei Deutschen mit Pistenraupen bzw. der Mittelbergjochbahn ins Tal gebracht werden. Zwei der Bergsteiger kehrten bereits im Aufstieg vor dem Mitterkarjoch um und gingen zur Hütte zurück.

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