Online-Handelsfirma verklagt Kollegah auf Schadenersatz

NRW Streit von Online Handelsfirma mit Kollegah Keine Einigung

Eine Dresdner Online-Handelsfirma hat Gangster- Rapper Kollegah auf 250.000 Euro Schadenersatz verklagt.

Das Düsseldorfer Landgericht schlug vor, dass die Firma 200 000 Euro bekommt. Kollegahs Anwälte sehen das anders. Es sei eine Kündigungsfrist von acht Monaten vereinbart gewesen, die Kollegah nicht eingehalten habe.

Patrick-Marvin Rehkatsch, Anwalt von Kollegah, am Mittwoch vor dem Landgericht.

In der mündlichen Verhandlung hatten die Dresdner Firma ihre Forderungen zwischenzeitlich auf 410.000 Euro hochgeschraubt.

Heißt: Am Ende des Prozesstages gab es keine Einigung, beide Seiten wollen darüber noch verhandeln.

2015 schloss die Firma "German eTrade" einen Markenlizenz-Vertrag mit dem Rapper.

Das Unternehmen habe mit Kollegah alias Felix Blume einen Lizenzvertrag abgeschlossen und Produkte für dessen Marke "Deus Maximus" vertrieben, argumentiert die Klägerin. Dann kündigte Kollegah. Der Firmen-Anwalt: "Per SMS". Die Zusammenarbeit sei einvernehmlich beendet worden. Eine entsprechende Kündigungsfrist sei nicht vereinbart worden. Außerdem sei Kollegah selbst gar nicht Vertragspartner, sondern eines seiner Unternehmen.

Kollegah arbeitete danach mit einen anderen Firma. Firmenchef Ralf Haack: "Ohne Kollegahs Werbung auf Facebook und Instagram sind sie nicht zu verkaufen".

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