College-Skandal - "Desperate Housewives"-Schauspielerin muss 14 Tage ins Gefängnis"

Daniel Küblböck

Im April hatte sich Felicity Huffman im Bestechungsskandal schuldig bekannt. Huffman hatte vor Gericht ihre Schuld eingestanden. Nun wurde ein Urteil gegen sie verhängt.

Im Bestechungsskandal um Zulassungen zu US-Eliteuniversitäten ist die Schauspielerin Felicity Huffman zu einer zweiwöchigen Haftstrafe verurteilt worden. Sie ist damit die erste Angeklagte, die in der Affäre bestraft wird. Die Schauspielerin hatte ein Bestechungsgeld von 15.000 Dollar gezahlt, damit falsche Antworten ihrer Tochter in dem Uni-Eintrittstest SAT korrigiert wurden. "Ich sehe die Ironie dieser Aussagen jetzt, denn alles was ich tat, war das Gegenteil von Fairness".

"Ich möchte mich noch einmal bei meiner Tochter, meinem Mann, meiner Familie und bei der Bildungsgemeinschaft für meine Taten entschuldigen", schrieb Huffman in einer E-Mail an das Gericht. Das Strafmaß von Freitag gilt auch als Fingerzeig für die Verhandlungen gegen eine Reihe weiterer Angeklagte. Neben Huffman sind zahlreiche andere wohlhabende und prominente Eltern darin verwickelt, unter ihnen auch die Schauspielerin Lori Loughlin ("Full House").

Seit heute ist es offiziell - Felicity Huffman (56) muss in den Knast! Die Anwälte der "Der Desperate Housewives"-Darstellerin plädierten für ein Jahr auf Bewährung und Felicity erklärte in einem dreiseitigen Brief an das Gericht ihre Beweggründe". Die Staatsanwaltschaft forderte eine einmonatige Gefängnisstrafe sowie eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Dollar (rund 18.051 Euro).

Vor Huffmann wurde in dem Skandal bereits John Vandemoer verurteilt, ein früherer Segeltrainer an der kalifornischen Stanford-Universität. Vandemoer hatte sich schuldig bekannt, insgesamt 610.000 Dollar an Bestechungsgeldern angenommen zu haben.

Organisiert wurde das ausgeklügelte Korruptionsnetzwerk von William Singer. Er ließ die Prüfungsergebnisse wenig qualifizierter Hochschulanwärter fälschen und bestach Trainer, die überdurchschnittliche sportliche Leistungen bescheinigten, um Anwärtern ein Sport-Stipendium zuzuschanzen. Singers kriminelle Organisation sammelte so insgesamt 25 Millionen Dollar von Eltern ein. Auch Singer bekannte sich schuldig und kooperiert mit der Justiz.

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