Auto - BMW i3: Fahrzeughersteller stellt Elektroauto ein

Mehr als 150.000 i3 hat BMW bislang verkauft

Wenn BMW aktuell also vollmundig ankündigt, dass bis zum Jahr 2023 insgesamt 25 E-Autos und Plugin-Hybride im Portfolio vorhanden sein sollen, davon 13 rein elektronische Fahrzeuge, dann gehört zu dieser Wahrheit aber auch der Fakt, dass es bis einschließlich 2020 eben noch äußerst dünn aussehen wird mit dem etwas betagten BMW i3 und den anderen beiden gerade erwähnten Modellen. Nun kündigt der Konzern an, den Stromer nicht mehr weiterentwickeln zu wollen.

Auch wenn die Zulassungszahlen des BMW i3 seit Monaten steigen, will BMW dem i3 kein zweites Leben schenken. Der i3 von BMW ist aus deutschen Großstädten kaum wegzudenken, auch weil das Elektroauto bei Carsharing-Diensten zum Einsatz kommt. Elektro-BMWs sollen im Mainstream ankommen Und dennoch sagte Pieter Nota, Verkaufs- und Marketingchef bei BMW gegenüber der Financial Times, dass der Münchner Hersteller nicht plant, einen i3-Nachfolegr zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

BMW will seine Akku- und Ladetechnologien in seine anderen Modelle einbauen, zudem plant man andere rein elektrische Autos. Stattdessen will sich der bayerische Autobauer auf die Elektrifizierung anderer Modelle konzentrieren. "In diesem Sinne ist er (der i3) kein normales Auto", so Nota. Entsprechende Spekulationen gab es seit einigen Jahren. Seitdem wurde es zwei Mal überarbeitet. Produziert wird das Auto in Leipzig.

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