USA - Präsident Trump ernennt Diplomaten O'Brien zum nationalen Sicherheitsberater

Robert O'Brien spricht vor der UN-Vollversammlung in New York

Namentlich nannte Trump seinen Sondergesandten für Geiselnahmen, Robert O'Brien, den früheren stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater, Rick Waddell, die Leiterin der Nationalen Behörde für Nukleare Sicherheit, Lisa Gordon-Hagerty, Boltons früheren Stabschef Fred Fleitz und den Nationalen Sicherheitsberater von Vizepräsident Mike Pence, Keith Kellogg. Das gab US-Präsident Donald Trump über Twitter bekannt. Es soll Robert O'Brien werden, der bis jetzt Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im US-Außenministerium war.

Nach dem Rauswurf des Hardliners John Bolton hat Trump die Namen von fünf möglichen Nachfolgern auf dem Posten des Nationalen Sicherheitsberaters genannt. Grund waren unterschiedliche Ansichten über die US-Politik zu Afghanistan, dem Iran und Nordkorea. Der Einsatz O'Briens hatte für Erstaunen gesorgt, da der Musiker wegen Körperverletzung angeklagt wurde und zeitweise inhaftiert war - sich aber keineswegs in einer Geiselsituation befand.

Der Jurist O'Brien ist bislang US-Sondergesandter für Geiselangelegenheiten, einem breiteren Publikum wurde er nach der Inhaftierung des Rappers Asap Rocky bekannt. O'Brien hingegen dürfte unter Trump eine weniger exponierte Rolle einnehmen. Davor war er 2005 vom Senat bestätigt worden, um mit dem damaligen UN-Botschafter Bolton in New York zu arbeiten.

Trump hatte Bolton am Dienstag vergangener Woche überraschend wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten gefeuert. Nach Boltons Abgang hatte dessen bisheriger Stellvertreter Charlie Kupperman das Amt geschäftsführend übernommen.

Kein Präsident vor ihm hat eine so hohe Personal-Fluktuation wie Donald Trump. Wenige Jahre später wurde Gaddafi entmachtet und getötet.

Bolton lag bei mehreren außenpolitischen Themenfeldern über Kreuz mit Trump. Er war zudem einer der glühendsten Verfechter des US-Einmarsches in den Irak, den Trump als schweren Fehler kritisiert hat. Irans Außenminister Mohammad Javad Zarif warf Bolton vor, Trump in eine militärische Konfrontation mit seinem Land verwickeln zu wollen.

Hoffnungen, nach dem Rauswurf Boltons könnten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran abnehmen, erfüllten sich allerdings nicht. Es ist beileibe nicht das erste vorzeitige Aus im Apparat der Regierung Trump. Der Iran weist das zurück. Im Gegenteil: Unter Trump hat es außergewöhnlich viele Personalwechsel gegeben.

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