Weiterer Tory-Abgeordneter verlässt Johnsons Regierungspartei

Sam Gyimah schloss sich den pro-europäischen Liberaldemokraten

In Großbritannien hat ein weiterer Tory-Politiker im Streit um den Brexit die Regierungspartei verlassen. Er begründete seinen Schritt damit, dass das von der damaligen Premierministerin Theresa May ausgehandelte Brexit-Abkommen nicht im nationalen Interesse sei. Seine Abkehr von den Tories wurde bereits am Samstag beim Parteitag der Liberaldemokraten im südenglischen Bournemouth verkündet. Dieser habe sich vor dem Brexit-Referendum 2016 aus rein egoistischen Motiven als glühender Verfechter eines EU-Austritts inszeniert, schreibt Cameron in der "Sunday Times".

Gyimah galt eine zeitlang als "aufstrebender Stern" bei den Tories. Er hatte nach dem Rücktritt von May im Juni kurzzeitig auch seine Kandidatur für den Parteivorsitz gegen Johnson erklärt, zog aber vor Ende der Bewerbungsfrist zurück. Die Tories haben bereits ihre Mehrheit verloren, als Anfang des Monats der Abgeordnete Phillip Lee den Tories den Rücken kehrte und zu den Liberaldemokraten überlief. Er stand pünktlich zum Auftakt des Brexit-Showdowns im Parlament auf und wechselte demonstrativ von der Regierungs- auf die Oppositionsbank. Mit seinem Wechsel umfasst die Fraktion der oppositionellen Liberaldemokraten nun 18 Angeordnete der insgesamt 650 im britischen Unterhaus. Gyimah gehört zu den 21 Tory-Rebellen, die von Premier Boris Johnson geschasst worden sind. In einem Interview mit dem "Observer" sagte Gymiah, dass er sich wie ein Außenseiter bei den Konservativen gefühlt habe. "Er trennt Familien. Das Land ist geteilt".

Related:

Comments

Latest news

Springer-Chef Döpfner: Es wird eine Umschichtung geben!
Dank der Partnerschaft mit KKR könne man nun bezüglich Umbau "alles, was sinnvoll ist", schneller machen, hob Döpfner hervor. Im Umbruch, in dem sich die Medienbranche gerade befinde, sei ein langfristiger Partner der beste Weg.

Irans Führer stellt Bedingungen für Treffen mit den USA
Zudem droht Teheran mit einer Behinderung des wichtigen Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus im Persischen Golf. Voraussetzung sei jedoch, dass die USA alles zurücknähmen und bereuten, was sie gesagt und getan hätten.

Notenbank kommt Trump entgegen - Fed senkt Leitzins um 0.25 Prozentpunkte
Powell verwies vor Journalisten zudem mehrfach auf die Risiken der von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikte. Mit der erneuten Zinssenkung signalisierte die Fed auch, dass sie im Notfall zu handeln bereit wäre.

Glücksspielverhalten und Gewinn der Casinos
Besonders positiv: Jugendliche spielen auch immer weniger – 2015 „zockten“ 14,6 Prozent, 2013 noch 15,8 Prozent. Circa 0,8 Prozent der Befragten haben ein echtes Problem mit ihrem Spielverhalten und sollten sich professionelle Hilfe suchen.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Other news