Ausschreitungen bei Klimaschutz-Demo in Paris - 152 Personen festgenommen

Bild zu Gelbwesten-Proteste in Paris

Eine Wolke von Tränengas: Demoteilnehmer am Samstag in Paris. Laut Polizeiangaben wurden bei Kontrollen mindestens 123 Menschen vorläufig festgenommen.

Die Anhänger der Protestbewegung "Gelbwesten" protestieren seit vergangenem November gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron und soziale Ungerechtigkeit. Die Polizei forderte friedliche Demonstranten dazu auf, sich von gewalttätigen Gruppen zu distanzieren. Der Schwarze Block habe sich dann auf dem Boulevard Saint-Michel im Quartier Latin sehr schnell in die Klima-Demo eingereiht, teilten die Behörden mit. Nach dem Beginn der Ausschreitungen seien die Sicherheitskräfte eingeschritten, um die etwa 150 militanten, teilweise maskierten Demonstranten auseinanderzutreiben, verlautete aus informierten Kreisen.

Die Polizei nahm über 160 Personen fest. Die Polizei setzte nach früheren Angaben mehr als 7000 Beamte ein.

Zwei der Veranstalter, Greenpeace und Youth for Climate, riefen die Demonstranten angesichts der Ausschreitungen auf, nach Hause zu gehen. Unter den Gewalttätern, die sich unter die friedlichen Demonstranten gemischt hatten, waren laut Medien auch Vermummte. Am Weltklimastreik am Freitag hatten sich nur knapp 10'000 Menschen in Paris beteiligt.

Bereits am Vormittag versammelten sich mehrere hundert "Gelbwesten" in Paris. Nach Angaben der Polizeipräfektur führten einige der festgenommenen Personen Hämmer und Benzinkanister mit sich.

Am Rande einer Demonstration für mehr Klimaschutz mit tausenden Teilnehmern kam es zu Ausschreitungen.

Die Sicherheitskräfte setzten in der Nähe der Prachtstraße Champs-Élysées auch Tränengas ein, wie der TV-Nachrichtensender BFMTV berichtete. Auch Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge standen bereit. Über 300 Menschen seien zudem kostenpflichtig verwarnt worden, weil sie in verbotenen Bereichen der Stadt protestierten, teilte die Polizei am Samstag mit.

In Sicherheitskreisen war befürchtet worden, dass sich Mitglieder der "Gelbwesten" und Mitglieder des "Schwarzen Blocks, die alles zerstören wollen", zusammentun könnten. "Dieser Tag ist symbolisch für uns, für den Zusammenschluss der Kämpfe für das Klima, die Renten", sagte Eric, nach eigenen Angaben Mitglied der "Gelbwesten" aus dem südwestfranzösischen Toulouse.

Zu Klima-Protesten war auch in anderen französischen Städten wie Strassburg, Lyon und Bordeaux aufgerufen worden. In Lyon versammelten sich laut Präfektur rund 5000 Menschen.

Die gewaltbereiten Demonstranten gingen der Polizei zufolge zunächst zusammen mit den Gelbwesten auf die Straße und schlossen sich dann der Klimakundgebung an. Anlass ist der bevorstehende Uno-Klimagipfel am Montag in New York.

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