Indien verbietet Verkauf von E-Zigaretten

Verschiedene E Zigaretten

Delhi - Die indische Regierung hat den Verkauf, die Produktion, den Import und die Bewerbung von E-Zigaretten verboten. Vor allem für die Gesundheit von jungen Menschen stellten die E-Zigaretten ein Risiko dar, begründete die zuständige Ministerin das Verbot.

Schluss mit E-Zigaretten: In Indien sind sie jetzt verboten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einer Geldbuße rechnen.

In der Schweiz zählen E-Zigaretten bislang als "Gebrauchsgegenstände" und damit in den Geltungsbereich des Lebensmittelbereichs. Wer mehrfach gegen das Verbot verstößt, kann mit einer Geldstrafe von rund 6351 Euro und bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen. Andererseits hatten auch mehrere indische Bauernvereinigungen ein Verbot von E-Zigaretten gefordert.

Bereits am Dienstag hatte New York als zweiter amerikanische Bundesstaat nach Michigan ein Verbot von E-Zigaretten mit Aromastoffen verhängt, das allerdings solche mit Menthol- oder Tabakgeschmack ausspart. Und auch der FC Bayern hat was gegen sie: "Es ist von nun an grundsätzlich untersagt, ab Blockzugang auf den Rängen der Allianz Arena zu rauchen", gab der Club vor wenigen Wochen bekannt. "Das ist eine Gesundheitskrise, und sie endet heute". "Nichtraucher sollten E-Zigaretten wegen der unbekannten langfristigen Auswirkung auf die Gesundheit nicht verwenden", mahnt das DKFZ. Viele der Erkrankten sind junge Leute. Das betrifft auch E-Zigaretten.

Die großen Tabakkonzerne haben E-Zigaretten in den vergangenen Jahren auf der Suche nach neuen Kunden aggressiv beworben: Nach ihren Angaben sind diese Produkte deutlich weniger gefährlich als traditionelle Zigaretten und können Rauchern dabei helfen, komplett auf "sicherere" Alternativen umzusteigen. Sie fordert deshalb deren Regulierung. Ihr zufolge sterben in Indien jedes Jahr über 900.000 Menschen an den Folgen von Krankheiten, die durch Tabak verursacht werden. Kritiker befürchten vor allem, dass sie Jugendliche an den Tabakkonsum heranführen.

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