Fridays for Future: Düsseldorf vor größter Klima-Demo aller Zeiten

Fridays for Future Rund 1000 Demonstranten in Pforzheim

Unterstützt wird die Jugendbewegung von Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbänden, Menschenrechts- und Friedensorganisationen.

Auch in Brilon gab es erstmals eine Protestaktion. Die Aktionswoche endet mit einen weiteren Klimastreik am kommenden Freitag. Große Kundgebungen gab es unter anderem in Sydney und Melbourne. Einem Aufruf der Jugendbewegung Fridays for Future zum globalen Streik folgten allein in Australien rund 300'000 Menschen.

In Frankfurt startet "Fridays for Future" schon am frühen Morgen, nämlich mit einem Streikfrühstück ab 7 Uhr, wie Mitorganisator Ascar zu FFH sagte.

Nach dem Beginn weltweiter Proteste für mehr Engagement der Politik gegen den Klimawandel sind auch in Bayern die ersten Demonstrantionen angelaufen.

Der Zulauf in Deutschland war groß: In Berlin gingen nach Angaben der Aktivisten etwa 270.000 Menschen auf die Straße, die Polizei ging von 100.000 aus. In Redebeiträgen wurde an die Bundesregierung appelliert, beim heute verhandelten Klimapaket deutlich mehr Anstrengungen zu unternehmen. Konkret bedeutet dies, die Erderwärmung auf unter 1,5° Celsius zu begrenzen und den Kohleausstieg bis 2030 durchzuführen.

Die Besonderheit: In diesem Fall gingen nicht nur, wie in der Vergangenheit, die Schüler auf die Straße, sondern auch deren Lehrer sowie Gewerkschafter, Vertreter von Kirchen und diversen politischen Parteien und Gruppierungen.

Zumindest in Deutschland verfügen "Fridays for Future" über einen breiten gesellschaftlichen Rückhalt. Unter den bis zu 6.000 Demonstranten war auch die Grünen-Landtagsfraktion, die ihre Herbstklausur in Adelsried bei Augsburg abhielt.

Arbeitsrecht: Darf man für den Streik beim Job fehlen? Der 20. September sei "ein ganz normaler Arbeitstag", heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" auch von der Deutschen Bahn.

Ein Einstiegspreis von 35 Euro zum Beispiel würde bedeuten, dass Diesel und Heizöl um etwa 11 Cent pro Liter teurer würden, Benzin um knapp 10 Cent pro Liter und Erdgas um knapp 1 Cent pro Kilowattstunde. Eine ganze Reihe von Firmen gebe den Angestellten dafür frei, sagte ein Unternehmer. Für die internationale Streikwoche, die nun begonnen hat, haben Aktivisten Proteste in mehr als 2900 Städten in über 160 Staaten angekündigt.

"Ab 16 Uhr wird es im gesamten Stadtgebiet zu Straßenblockaden kommen", sagte Hannah Eberle vom Bündnis "Ungehorsam für alle". An "Ungehorsam für alle" sind unter anderem Aktivistinnen und Aktivisten aus den Protestgruppen Ende Gelände und Extinction Rebellion beteiligt. Also Vorsicht: "Eine Teilnahme am Klimastreik ist definitiv ein Kündigungsgrund". Zu dem Protestzug "Alle fürs Klima" haben mehrere Umweltbündnisse aufgerufen. "Wir glauben allerdings, dass man einen Schritt weitergehen muss".

Carla Reemtsma von "Fridays for Future" stimmt zu: "Wir sind solidarisch mit allen, die sich friedlich für die Klimakrise einsetzen". Es ist die mittlerweile dritte globale Aktion von "Fridays for Future".

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