Migranten von "Ocean Viking" dürfen in Messina an Land

Die von der Seenotrettungsorganisation Sea Eye herausgegebene Aufnahme zeigt zwei Seenotretter in einem Schlauchboot die zum Rettungsschiff Alan Kurdi hinüberschauen

Die "Ocean Viking" darf mit 182 Geretteten an Bord in Sizilien anlegen. Zu dem Thema trifft heute auch Bundesinnenminister Seehofer europäische Kollegen.

Allein am Wochenende kamen 265 Migranten auf Malta an; 229 wurden vom Seegeschwader der maltesischen Streitkräfte von drei seeuntauglichen Booten in maltesischen Gewässern an Bord genommen und an Land gebracht, weitere 36 Migranten übernahm Malta von dem unter norwegischer Flagge fahrenden Rettungsschiff "Ocean Viking". Die italienischen Behörden hätten den Überlebenden an Bord die sizilianische Hafenstadt Messina als sicheren Ort zugewiesen, teilte SOS Méditerranée am späten Sonntagabend auf Twitter mit. Das Schiff wird von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben.

Bereits am Dienstag hatte Italien 82 Geflüchtete an Bord der "Ocean Viking" in Lampedusa an Land gehen lassen. Der frühere Innenminister Matteo Salvini hatte scharfe Kritik an der Entscheidung geübt.

"Wir sind erleichtert, dass Italien zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen Hafen für Menschen öffnet, die im Mittelmeer gerettet wurden", hieß es von der Organisation. Deutschland ist laut Innenminister Horst Seehofer (CSU) zur Aufnahme eines Viertels der Menschen bereit.

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