Iran gibt britischen Tanker "Stena Impero" frei

Beschlagnahmter britischer Tanker

Die iranischen Behörden genehmigten das Ablegen des 30.000 Tonnen schweren Tankers "Stena Impero" zu Beginn dieser Woche.

Mehr als zwei Monate nach seiner Festsetzungdurch die iranischen Behörden hat der britische Öltanker "Stena Impero" am heutigen Freitag den Hafen der Stadt Bandar Abbas verlassen. Wie Schiffsbeobachtungsdaten von Refinitiv zeigten, setzte sich der Tanker in Bewegung und verließ den iranischen Hafen.

Iranische Revolutionsgarden hatten das Schiff im Juli unter dem Vorwurf festgesetzt, Vorschriften des Seerechts im Persischen Golf missachtet zu haben. Sieben der 23 Crewmitglieder waren bereits Anfang September freigelassen worden, aus humanitären Gründen, wie Irans Außenamtssprecher mitteilte.

Den verbliebenen 16 Crewmitgliedern gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte Hånell. Der iranische Botschafter in Großbritannien, Hamid Baeidinejad, teilte am Montag mit, dass das Schiff "nach Abschluss des gerichtlichen und rechtlichen Verfahrens freie Fahrt erhalten wird".

Washington sah in der Ölladung des Tankers einen Verstoß gegen geltende Sanktionen.

Der Iran sprach von "Piraterie" und drohte mit Konsequenzen. Schließlich wurde der Tanker, der bei der Beschlagnahmung noch "Grace 1" hieß und dann in "Adrian Darya 1" umbenannt wurde, freigegeben. Mutmassungen, es habe sich um ein Tauschgeschäft gehandelt, um die "Stena Impero" freizubekommen, wies London vehement zurück.

Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt.

Im Persischen Golf gibt es immer wieder Schiffe und Boote, die illegal Öl und Gasöl in die benachbarten arabischen Golfstaaten schmuggeln. Ein Großteil des weltweiten Ölexports wird durch die Meerenge verschifft. Die Handelsschifffahrt wurde in den Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hineingezogen. Iran weist das zurück. Die Vereinigten Staaten waren 2018 im Alleingang aus dem internationalen Atomabkommen ausgestiegen, das Iran am Bau einer Atombombe hindern und zugleich dessen politische und wirtschaftliche Isolation beenden sollte. Iran widersteht dem Druck bisher.

Wegen des Streits um die "Stena Impero" und weiterer Vorfälle mit Tankern im Persischen Golf und Ölanlagen in Saudi-Arabien arbeiten die USA an einer Koalition für einen militärischen Schutz der Handelsschiffe in der Region.

Der iranische Präsident Hassan Rohani hatte bei der UN-Vollversammlung in New York einen Plan für Sicherheit und Frieden in der Straße von Hormuz vorgelegt.

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