Schon 34 Stürze von Konzertbesuchern

Die Treppen in der Elbphilharmonie führten bereits zu zahlreichen Stürzen

Aktuell tobt aber eine Debatte über die Gefährlichkeit der Stiegen in dem 110 Meter hohen Gebäude, wie deutsche Medien berichten. Laut einer Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion soll es bisher 34 Stürze in dem Haus gegeben haben - den ersten schon am Eröffnungsabend. In der zweiten Konzertsaison 2018/19 waren es fünf. Im Foyer des Großen Saales, zu dem breite Wendeltreppen mit hellem Eichenparkett führen, ereigneten sich jeweils 13 Unfälle pro Saison.

Gezählt werden dabei nur Vorfälle, bei denen Personal oder ein Rettungsdienst zu Hilfe kommt. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen, erklärte der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Jörg Hamann. Zur Schwere der Verletzungen und zu eventuell notwendigen medizinischen Behandlungen machte der rot-grüne Senat keine Angaben.

Zuletzt hatte ein Spezialbüro laut Senat im Juni 2018 eine Gefährdungsbeurteilung für die Elbphilharmonie abgegeben.

Die Sicherheit des Zuschauerbereichs sei bereits bei der Bauabnahme von einem auf Theatersicherheit spezialisierten Büro bewertet worden, hieß es. Auch die Behörden hätten die Planung abgesegnet. Dennoch habe HamburgMusik die Treppenstufen stärker markieren lassen. Zudem seien für Sehbehinderte spezielle Markierungen angebracht worden. Allerdings hatte das Haus nach den ersten Stürzen auch einen hauseigenen Rettungs- und Sanitätsdienst engagiert. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg bezeichnete die Treppen im Saal sowie im Foyer damals als "gefährliche Stolperfallen". Eine schlechte Unterscheidbarkeit der einzelnen Stufen wurde mittlerweile durch die Anbringung schwarzer Streifen reduziert. Die Stufen zwischen den Stuhlreihen im Großen Saal bekamen zusätzlich mit dem Fuß oder Blindenstock ertastbare schwarze Punkte.

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