Auszeichnung in Stockholm: Nobelpreis geht an drei Astrophysiker - SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft

51 Pegasi

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr zu einer Hälfte an Michel Mayor und Didier Queloz von der Universität Genf für die Entdeckung des ersten Exoplaneten.

Die höchste Auszeichnung für Physikerinnen und Phyiker ist insgesamt mit umgerechnet etwa 830.000 Euro (neun Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

Peebles Arbeiten lieferten die Grundlage für unser Verständnis der Geschichte des Universums vom Urknall bis heute, hieß es. Übergeben wird der Preis alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.

Peebles erkannte beispielsweise, wie nach dem Urknall Lichtstrahlen durch den Raum wandern konnten und deutete uralte Spuren dieser Strahlung richtig.

Daraus ergab sich auch die Erkenntnis, dass nur fünf Prozent des Universums aus der uns bekannten Materie besteht, die anderen 95 Prozent aus Dunkler Materie und Dunkler Energie.

Die beiden Schweizer Forscher Mayor Queloz hatten 1995 den ersten Exoplaneten entdeckt, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. 51 Pegasi b ist ein gasförmiger Planet, der mit Jupiter vergleichbar ist.

Diese Entdeckung habe "eine Revolution in der Astronomie ausgelöst, über 4.000 Exoplaneten wurden seither in der Milchstraße gefunden", heißt es seitens des Nobelpreiskomitees. Unter den neu entdeckten Planeten befänden sich "seltsame neue Welten", in einer unglaublichen Fülle an verschiedenen Größen, Formen und Bahnen. Der Physik-Nobelpreis wurde zum ersten Mal 1901 vergeben. Preisverleihung erst zum dritten Mal in der Geschichte des Physik-Nobelpreises eine Frau ausgezeichnet.

Die Nobelwoche war am Montag mit der Bekanntgabe des Medizin- Nobelpreises gestartet, den in diesem Jahr die beiden US-Amerikaner William Kaelin und Gregg Semenza sowie Peter Ratcliffe aus Grossbritannien erhielten. Sie haben molekulare Mechanismen entdeckt, mit denen Zellen den Sauerstoffgehalt wahrnehmen und sich daran anpassen.

Am Mittwoch werden die Träger des Chemie-Nobelpreises verkündet. Am Freitag wird bekanntgegeben, wer den diesjährigen Friedensnobelpreis erhält. Der Reigen endet am kommenden Montag mit dem von der schwedischen Reichsbank gestifteten Wirtschaftsnobelpreis.

Im vergangenen Jahr ging der Nobelpreis an die Laserphysiker Arthur Ashkin aus den USA, Gérard Mourou aus Frankreich sowie Donna Strickland aus Kanada.

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