Facebooks Libra: Ebay und Mastercard steigen aus

Symbolbild Facebooks Kryptowährung Libra

Nachdem Paypal dann als erster großer Finanzdienstleister komplett abgesprungen ist, haben sich nun auch weitere Partner von dem Projekt distanziert. Während übermorgen das erste Treffen der Mitglieder der Libra Association stattfinden soll, haben die Unternehmen Mastercard, Visa, Ebay, Stripe sowie der argentinische Zahlungsdienstleister Mercado Pago bekanntgegeben, aus dem Libra-Projekt auszusteigen. Gleich vier namhafte Unternehmen verließen am 11. Oktober die Libra Association, welche die Digitalwährung verwaltet.

Der Ausstieg von Mastercard und Visa trifft das Projekt besonders hart. Auch die EU-Kommission möchte Libra genau untersuchen. Die weltbekannten Branchengrößen verliehen Libra mehr Glaubwürdigkeit und könnten zudem mit ihrer Infrastruktur eine wichtige Schnittstelle zur klassischen Finanzwelt bieten.

Ein Grund für den teils heftigen Widerstand von Politikern und Zentralbanken sind die Pläne, Libra mit einem Korb herkömmlicher Währungen und Staatsanleihen abzusichern. Zwar weist Facebook Bedenken zurück, wonach die Digitalwährung in die Hoheit von Notenbanken eingreifen könnte. Außerdem betont der Internetkonzern, dass bei Libra kein neues Geld ausgegeben werde - dies bleibe Staaten vorbehalten. Sie befürchtet eine Vormachtstellung von Facebook. Skeptiker stellen auch in Frage, ob das Projekt ausreichend gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung gewappnet ist. In der schriftlichen Mitteilung wurde den ehemaligen Libra-Partnern mit "regulatorischen Schwierigkeiten" in Bezug auf alle Zahlungsprozesse gedroht, wenn die Haltung zu Libra nicht geändert wird.

Noch ist Facebooks Digitalwährung Libra nicht eingeführt, da springen nahmhafte Partner wieder ab. "Wandel in diesem Maßstab ist hart".

In rund zehn Tagen soll Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der als Initiator des Libra-Projekts gilt, bei einer Anhörung in einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses zum Einfluss des Online-Netzwerks auf den Finanzdienst- und Immobiliensektor befragt werden.

Die Likes auf einem Bild oder Video sind für viele Nutzer ein Zeichen für deren Erfolg und Relevanz. Dennoch zieht Facebook es in Erwägung die beliebte Funktion abzuschaffen. Warum erfahren Sie in unserem Video.

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