Schaeffler will 1'300 weitere Arbeitsplätze abbauen

Abschwung in der Autobranche: Schaeffler streicht weitere 1300 Stellen

Beim Auto- und Industriezulieferer Schaeffler sollen bis zu 1300 weitere Stellen in Deutschland abgebaut werden. Ein Sprecher bestätigte am Mittwoch im fränkischen Herzogenaurach die Pläne, über die die "WirtschaftsWoche" berichtet hatte. Im März hatte das Unternehmen bereits ein Maßnahmenpaket bekanntgegeben, das unter anderem Kurzarbeit in einzelnen Werken und einzelne Schließtage umfasst. Der Konzern leidet unter dem Abschwung der Automobilindustrie und dem Trend zur Elektromobilität.

Für die 1'300 Stellen solle das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit gelten, betonte die Sprecherin. Nachdem Schaeffler bereits im März Stellenkürzungen verkündete, trifft es nun auch als tragfähig geltende Bereiche. Das bedeutet, dass Mitarbeiter und Unternehmen mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen und den Konditionen einverstanden sein müssen. Je nach Alter kämen Abfindungen, Vorruhestand oder Altersteilzeit in Frage.

Weltweit beschäftigte Schaeffler Ende Juni 90.500 Mitarbeiter, rund 2000 weniger als Ende 2018. Im vergangenen Jahr setzte die Gruppe mehr als 14 Milliarden Euro um.

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