Boris Becker über Insolvenzverfahren: "Ich war nie pleite"

Reese Witherspoon

Rückblickend betrachtet der 51-Jährige das Insolvenzverfahren gegen ihn als Tiefpunkt seines Lebens.

Er legt die Karten auf den Tisch: Boris Becker hat im Interview mit der "Bild am Sonntag" über sein laufendes Insolvenzverfahren gesprochen. "Ich möchte meinem schlimmsten Feind nicht wünschen, was ich in den letzten zwei Jahren erlebt habe", sagt er sogar. Diesen Tag werde er nie vergessen. Sie hat rund 10 Millionen Euro von mir verlangt. "Dann hätte der Insolvenzverwalter seinen Wimbledon-Sieg und ich auch gewonnen". Infolge des Insolvenzverfahrens meldeten weitere Gläubiger ihre Forderungen an.

Trotz der Privatinsolvenz sei er aber nie pleite gewesen, stellt er klar. "Ich verfüge über Einkommen und kann davon leben". "Ich kann mir ein Flugticket und einen Oktoberfest-Besuch leisten", sagte der dreimalige Wimbledongewinner, der heute als TV-Experte arbeitet. "Sie besuchen gute Schulen und Universitäten, das ist alles nicht billig". Der Sportler will sich mit den verbleibenden Gläubigern einigen.

Auf einen Porsche oder eine S-Klasse könne er leicht verzichten.

Ende des Jahres könnte das Insolvenzverfahren gegen Boris Becker tatsächlich bereits beendet sein. Die Antwort ist in vielen Dingen, Nein'. Eine Einigung sei bisher noch nicht möglich gewesen, da sich die Verhandlungen mit der Bank in die Länge gezogen hätten. Becker: "Wenn ich mich einige, würde das Verfahren vollständig und sofort annulliert werden".

"Vielleicht war es aber auch für mein Leben notwendig, weil reinigend". War zu blauäugig, vielleicht naiv. "Mein Blick hat sich verschärft: Ich weiß heute, was meine Prioritäten sind". Meine Familie hat bedingungslos zu mir gehalten. "Komischerweise war die Unterstützung im Ausland größer, als in Deutschland".

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