Softbank rettet WeWork mit Finanzspritze und wird dadurch größter Anteilseigner

Wework macht hohe Verluste

Eine Stimmenmehrheit unter den Aktionären oder im Aufsichtsrat werden die Japaner laut WeWork aber nicht haben, sodass der finanziell angeschlagene Coworking-Anbieter nicht als direktes Tochterunternehmen geführt wird. Das gab das Unternehmen am 22. Oktober 2019 bekannt. Laut US-Medien zählte das 2010 gegründete Unternehmen im Januar mit einer Bewertung von 47 Milliarden Dollar zu den wertvollsten Start-ups der Welt.

Die Softbank hält derzeit bereits 29 Prozent der Anteile an WeWork, mit den neuen Investitionen werden den Angaben zufolge 80 Prozent erreicht. Der japanische Konzern wird Neumann einen Kredit in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar verlängern, um die Rückzahlung eines Kredits von JPMorgan zu ermöglichen und Neumann eine Beratungsgebühr in Höhe von 185 Millionen US-Dollar zahlen. Doch diese hohe Bewertung war über einen Börsengang nicht zu realisieren.

Die ambitionierten Börsenpläne Neumanns waren deswegen im September kläglich gescheitert. Teil des Deals ist es dem Vernehmen nach, dass WeWork-Mitbegründer Adam Neumann seinen Sitz im Verwaltungsrat abgibt.

Related:

Comments

Latest news

Nach heftiger Tukur-Kritik: Til Schweiger erhält besonderes Angebot
Oder war Schweigers Kritik womöglich sogar positiver gemeint als es auf den ersten Blick den Anschein macht? Dort setzte das Social-Media-Team eine Spitze gegen Schweigers Hamburger Ermittler Nick Tschiller ab.

Erdogan und Putin handeln Waffenruhe aus
Russland hatte nach dem vom Westen verurteilten Einmarsch wiederholt Verständnis gezeigt für die Sicherheitsinteressen der Türkei. Das Abkommen zwischen Russland und der Türkei geht mit einem Ende der türkischen Militäroffensive im Nordosten Syriens einher.

Nach der Doku-Ausstrahlung: William suchte Kontakt zu Harry
Die Dokumentation sei "ein komplettes und vollkommenes Desaster", sagt PR-Experte Mark Borkowski dem britischen "Guardian". Ein Streit - wie lange berichtet wurde - soll nicht der Grund für die Abspaltung gewesen sein, meint Prinz Harry jetzt.

Internationales Reiseziel? - Deutsche Stadt überraschend in den Top-10
Pünktlich zum Jubiläum sei die Stadt, durch die der Rhein "sanft wie Beethovens Neunte" fließe, definitiv einen Besuch wert. Hauptgrund ist laut "Lonely Planets Best in Travel 2020 " der wohl größte Sohn der Stadt: Ludwig van Beethoven .

Nikolaus Blome verlässt "Bild" und Axel Springer
Oktober verlässt. 1997 kam Blome als Ressortleiter Außenpolitik zur Welt, wo er bis zum Stellvertretenden Chefredakteur aufstieg. Der Träger des Theodor-Wolff-Preises war mit einer Unterbrechung seit mehr als 20 Jahren für Axel Springer tätig.

Other news