Softbank rettet WeWork mit Finanzspritze und wird dadurch größter Anteilseigner

Die Zukunft im Markt für Büroimmobilien? Softbank drängt Wework-Mitgründer Neumann raus

Eine Stimmenmehrheit unter den Aktionären oder im Aufsichtsrat werden die Japaner laut WeWork aber nicht haben, sodass der finanziell angeschlagene Coworking-Anbieter nicht als direktes Tochterunternehmen geführt wird. Das gab das Unternehmen am 22. Oktober 2019 bekannt. Laut US-Medien zählte das 2010 gegründete Unternehmen im Januar mit einer Bewertung von 47 Milliarden Dollar zu den wertvollsten Start-ups der Welt.

Die Softbank hält derzeit bereits 29 Prozent der Anteile an WeWork, mit den neuen Investitionen werden den Angaben zufolge 80 Prozent erreicht. Der japanische Konzern wird Neumann einen Kredit in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar verlängern, um die Rückzahlung eines Kredits von JPMorgan zu ermöglichen und Neumann eine Beratungsgebühr in Höhe von 185 Millionen US-Dollar zahlen. Doch diese hohe Bewertung war über einen Börsengang nicht zu realisieren.

Die ambitionierten Börsenpläne Neumanns waren deswegen im September kläglich gescheitert. Teil des Deals ist es dem Vernehmen nach, dass WeWork-Mitbegründer Adam Neumann seinen Sitz im Verwaltungsrat abgibt.

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