Menschen bei Grubenunglück in Deutschland eingeschlossen

Ein Förderturm und Silos der GTS Grube Teutschenthal GmbH

Laut des Betreibers befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 38 Menschen in der Grube.

Die Eingeschlossenen hätten sich selbstständig in die dafür vorgesehenen Sicherheitsräume begeben, schilderte Erik Fillinger, technischer Geschäftsführer der Grube vor Journalisten.

In einem Bergwerk nahe Halle hat es am Morgen eine Verpuffung gegeben. Sie werden im Krankenhaus auf weitere Verletzungen untersucht. Alle betroffenen Bergleute sind nach Hause geschickt worden. Sie alle wurden von der Feuerwehr inzwischen gerettet, wie die Polizei Halle/Saale mitteilte.

Nach Angaben der Sprecherin befanden sich nach der Verpuffung "mehr als 30 Menschen unter Tage in einem sicheren Bereich". Er wird gegen 13.45 Uhr erwartet.

Grund für die Verpuffung soll nach ersten Erkenntnissen des Landesbergamtes ein explosives Gasgemisch gewesen, das sich in der Grube westlich von Halle gebildet hatte. Rettungskräfte und Feuerwehr seien mit einem Großaufgebot angerückt, die Feuerwehr aber schon wieder abgezogen. Inzwischen wurde Entwarnung gegeben.

Nach der Rettung aller Mitarbeiter begann noch am Freitag die Suche nach der Unglücksursache.

In der Grube Teutschenthal arbeiten nach Unternehmensangaben etwa 100 Menschen. Die Experten des Amts führen noch heute unter Tage, um mit den Untersuchungen zu beginnen, sagte Schaar.

Bei der Grube Teutschenthal gab es offenbar eine Explosion. Sie sollen über den intakten Schacht an die Erdoberfläche gebracht werden. Zwei Bergmänner im Alter von 24 und 44 Jahren wurden bei dem Unglück am Freitag verletzt, der ältere der beiden schwerer. Das teilte eine Sprecherin der Polizei in Halle mit. Weitere Details lägen noch nicht vor. Von den einst 1200 Menschen arbeiten heute noch etwa 200 in dem Werk.

Bei der Grube handelt es sich um ein sogenanntes Versatzbergwerk, das nach seiner Stilllegung im Jahr 1982 unterirdisch verfüllt wird. Dort werden auf 14 Quadratkilometern Grundfläche mineralische Abfälle deponiert, um die Grube zu stabilisieren. Zuvor wurde dort rund 80 Jahre lang Kalisalz gewonnen.

Nachricht vom 8. November: Teutschenthal - Zu einer Explosion oder Verpuffung ist es am Freitagmorgen im Bergwerk Teutschenthal, Sachsen-Anhalt, gekommen. Das meldet der MDR. Ein Polizeisprecher sagte, der Notruf sei gegen neun Uhr eingegangen.

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