Doppelpack von Herrmann beim 3:1 gegen Werder

Niklas Moisander hofft auf ein Comeback gegen Schalke

Aufgrund der Niederlage von Borussia Dortmund gegen Bayern München beträgt der Vorsprung auf das Verfolger-Duo aus Leipzig und München vier Punkte.

Doppeltorschütze Herrmann, der am Freitag erstmals Papa wurde und sich mit seiner Frau über die Geburt eines Sohnes freute, sagte: "Viele haben mir vor dem Spiel gesagt, eine Geburt beflügelt. Ich weiß, dass das Drumherum spannend ist, aber wir versuchen, uns nichts reinsingen zu lassen", bremste Trainer Marco Rose.

Die Bremer, bei welchen der Schweizer Michael Lang auf der Ersatzbank sass, fielen hingegen nach sieben sieglosen Spielen in Folge auf Rang 14 zurück.

Beim fünften Heimsieg nacheinander, inklusive des Erfolgs in der Europa League gegen AS Rom, profitierten die Borussen aber auch davon, dass den Bremern in der ersten Halbzeit ein Treffer aberkannt wurde und dass sie in der zweiten einen Foulelfmeter verschossen. Zuletzt hatte das Team von Trainer Florian Kohfeldt bei allen fünf vorherigen Partien unentschieden gespielt. Wermutstropfen waren aber zwei Verletzungen: Sowohl Weltmeister Christoph Kramer als auch Laszlo Benes mussten angeschlagen vom Feld.

Was gleich nach dem Anpfiff auffiel, war das ausgeprägte Selbstbewusstsein der Gladbacher. Begünstigt durch die neue Schwäche des Bremer Torwarts Pavlenka, schon vergangene Woche beim 2:2 gegen Freiburg ein Unsicherheitsfaktor, erhöhte Herrmann auf 2:0, nachdem der tschechische Keeper zunächst von Pavlenka elfmeterreif abgeräumt worden war und einen Kopfball dennoch an Pavlenka vorbeibrachte, aus dem Herrmann das Beste für seine Mannschaft machte. Die Tore für die Borussia erzielten Ramy Bensebaini und zwei Mal Patrick Herrmann. Hinten links ersetzt der 24-Jährige immer häufiger den alten Schweden Oscar Wendt, 34.

Während Thuram (l.) nach dem Zusammenstoß mit Pavlenka am Boden liegt, feiern Benes und Herrmann das 2:0. Milot Rashica und Maxi Eggestein vergaben erstklassige Gelegenheiten aus dem Spiel, Davy Klaassen verschoss einen Elfmeter, den Sommer parierte. "Wir werden deutscher Meister", sangen die Gladbacher Fans. Ein Treffer von Yuya Osako wurde nach Videobeweis zurückgenommen, weil Rashica zuvor Denis Zakaria berührt hatte - eine umstrittene Entscheidung. Bremen konnte im Anschluss nicht mehr wirklich antworten, obwohl Bensebaini in der 87. Minute Gelb-Rot sah. Bensebaini hatte Osako gefoult. Und sie wurden dafür erneut belohnt, als Herrmann nach Vorarbeit von Zakaria das 3:0 und damit seinen fünften Pflichtspieltreffer in dieser Saison markierte. Der Treffer von Leonardo Bittencourt (90.+3) war ohne Bedeutung. "Es war wichtig in gewissen Situationen, dass wir vom Zeitpunkt her kein Tor bekommen haben".

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