EU-Kommission: Jean-Claude Juncker muss operiert werden

Juncker plagen schon länger Gesundheitsprobleme

Der Eingriff soll bereits morgen, Dienstag, stattfinden.

Die Aneurysma-Operation des scheidenden EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker ist nach offiziellen Angaben gut verlaufen. Juncker soll bereits heute die Intensivstation verlassen können, teilte eine Kommissionssprecherin am Mittwoch in Brüssel mit. Die Rückkehr des Kommissionspräsidenten in sein Büro hänge von der Geschwindigkeit seiner Genesung ab.

Jean-Claude Juncker musste sich wegen eines Aneurysmas ins Krankenhaus begeben. Bei einer Arterienerweiterung (Aneurysma) besteht die Gefahr, dass die Gefäßwand plötzlich aufreißt und der Betroffene verblutet. Auch eine Operation kann aber riskant sein.

Junckers Amtszeit als EU-Kommissionschef ist eigentlich schon seit Ende Oktober beendet. Das Team seiner Nachfolgerin Ursula von der Leyen ist aber noch nicht komplett, sodass der 64-Jährige voraussichtlich bis 1. Dezember weiterhin Chef der wichtigsten EU-Behörde bleibt. Immer wieder klagte der seit 2014 im Amt befindliche Juncker auch über Ischias-Beschwerden. Im August brach er seinen Urlaub für eine dringende Operation an der Gallenblase ab.

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