Japanische Raumsonde verlässt Asteroiden

Geladen hat sie Gesteinsproben des fernen Himmelskörpers.

Die japanische Raumsonde "Hayabusa 2" hat nach erfolgreicher Mission den Asteroiden Ryugu verlassen und sich auf den Weg zurück zur Erde gemacht. Das teilte die japanische Weltraumagentur JAXA mit und erklärte, dass die Sonde den Asteroiden gegenwärtig mit einer relativen Geschwindigkeit von rund 9,2 Zentimetern pro Sekunde (0,33 km/h) hinter sich lässt.

Hayabusa2 hatte ihren Asteroiden 2018 nach fast vier Jahren Reisezeit erreicht und seitdem ein umfangreiches Forschungsprogramm durchgeführt.

Die Forscher wollten mit der Mission, an der sich auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem gemeinsam mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelten Lander "Mascot" beteiligte, den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

Zuletzt war Hayabusa2 20 Kilometer von Ryugu entfernt und bis zu einer Distanz von 50 Kilometern wird die Sonde noch Fotos des Asteroiden machen, die die japanische Weltraumagentur veröffentlicht. Um Proben von einem Bereich unterhalb der Oberfläche zu erhalten, wurde Ryugu mit einer Art Projektil beschossen. Demnach könnte auf dem Asteroiden Material konserviert worden sein, das bis zu 4,6 Milliarden Jahre alt ist - also sozusagen zur Geburtsstunde des Systems dort abgelagert wurde. Das JAXA vermutet, dass es auch organische Moleküle sowie Wasser enthalten könnte. Man sei in der Lage gewesen, von den zahlreichen Fehlern bei der ersten Mission zu lernen, so Tsuda. Sobald die Sonde in einigen Tagen eine Entfernung von 65 Kilometern erreicht hat und damit der Anziehungskraft des Asteroiden entkommen ist, wird sie ihren Ionen-Antrieb testen, wie die Jaxa mitteilte. Im nächsten Schritt, muss sich die Sonde jetzt zunächst aus dem Einflussbereich der Gravitation des Asteroiden befreien, um dann sein Ionentriebwerk ein erstes Mal für Testzwecke zu zünden. Zwischen dem 19. November und 2. Dezember wird es mehrere Triebwerkstests geben.

Related:

Comments

Latest news

Deutschland: Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
Quartal 2019 wurde von 45,4 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 356 000 Personen oder 0,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Einen dauerhaften Absturz der deutschen Wirtschaft nach Jahren des Aufschwungs erwarteten viele Volkswirte ohnehin nicht.

Chlorat-Belastung: Rückruf für Tiefkühlfisch von Aldi Nord
Chlorat kann jedoch bei der Verwendung von chlorhaltigen Substanzen zur Reinigung oder Desinfektion als Nebenprodukt entstehen. Vermutlich sei es bei der Fischverarbeitung zu einem Fehler mit einem chlorhaltigen Reinigungsmittel gekommen.

Glücksspiele machen süchtig, oder?
Es ist oft der Fall, dass die Gewalterfahrungen oder der Verlust von Verwandten diese Krankheit hervorrufen können. Unter anderen Ursachen, die Spielsucht erzeugen, sind auch unsere Erlebnisse und Emotionen zu unterstreichen.

Die Siberian Health Company
Und schließlich die Chronobiologie, die die biologischen Rhythmen und ihre Verbindung zur menschlichen Gesundheit erforscht. Das Unternehmen gründete im Jahr 2007 eine weitere Produktionsstätte, die bis 2010 erweitert und modernisiert wurde.

Glücksspielverhalten und Gewinn der Casinos
Besonders positiv: Jugendliche spielen auch immer weniger – 2015 „zockten“ 14,6 Prozent, 2013 noch 15,8 Prozent. Circa 0,8 Prozent der Befragten haben ein echtes Problem mit ihrem Spielverhalten und sollten sich professionelle Hilfe suchen.

Other news