KORREKTUR: Bundesregierung will Gelder für Raumfahrtagentur Esa kürzen

In der "Süddeutschen Zeitung" kritisierte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dass der geplante Etat für die nationale Raumfahrt nicht mal die Inflation ausgleiche.

Die Bundesregierung will der europäischen Raumfahrtagentur Esa bestimmte Mittel kürzen und mehr Geld für rein deutsche All-Missionen ausgeben.

Ende November verhandeln die Esa-Mitgliedsländer im spanischen Sevilla über gemeinsame europäische Raumfahrtprogramme und deren Finanzierung. Die Bundesregierung hat dem aber gegenüber heise online inzwischen widersprochen und versichert, dass ungefähr gleich bleibende Finanzmittel geplant seien (s. Update). Wie aus einem Antrag der großen Koalition hervorgeht, sieht der Regierungsentwurf vor, das deutsche Esa-Budget zu kürzen: 2020 und 2021 soll es jeweils 855 Millionen Euro betragen sowie 2022 und 2023 jeweils 850 Millionen Euro - derzeit beträgt es 927 Millionen Euro.

Gleichzeitig sollen rein deutsche Raumfahrtvorhaben im kommenden Jahr zunächst gut 12 Millionen Euro mehr erhalten - insgesamt 297,2 Millionen Euro. Mit der Kürzung des Beitrags für die Esa würde sich Deutschland "als führende Raumfahrtnation verabschieden".

In der aktuellen Folge der #heiseshow geht es um die Erdbeobachtungsaktivitäten der ESA. ESA-Projekte wie die Beteiligung an der geplanten Mondmission der NASA seien in Gefahr, sagte Wachter der Süddeutschen Zeitung. Deutschland ist drittgrößter Geldgeber, vor Italien (420 Millionen Euro) und Großbritannien (370 Millionen Euro).

Die Esa finanziert sich hauptsächlich über die Beiträge ihrer 22 Mitgliedstaaten. "Es liegt jetzt bei den Mitgliedsstaaten, wie viel sie in den verschiedenen Programmen zeichnen". Nicht enthalten seien die Anteile des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesforschungsministeriums, darunter beispielsweise zum Erdbeoabchtungsprogramm Copernicus und dem Satellitennavigationssystem Galileo.

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