USA - Trump begnadigt wegen Kriegsverbrechen beschuldigte Militärs

Trump begnadigt Militärs

US-Präsident Donald Trump begnadigt angeklagte und verurteilte Soldaten. Einer von ihnen war wegen Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.

Update 13.12 Uhr: Nach Aussagen seiner Kameraden hat der Elitesoldat im Irak einen jungen Gefangenen erstochen, während dieser von Ärzten behandelt wurde.

Der US-Präsident Donald Trump hat laut einer Mitteilung aus dem Weißen Haus zwei wegen Mordes beschuldigte Militärs begnadigt und die Degradierung eines weiteren hochdekorierten Soldaten zurückgenommen. Diese Entscheidung löst in den USA Empörung aus.

Lorance war 2013 wegen Mordes zu 19 Jahren Haft verurteilt worden, weil er während des Einsatzes in Afghanistan angeordnet hatte, auf drei Verdächtige zu schießen, die sich seiner Einheit näherten.

Für die Begnadigung von Clint Lorance habe es eine breite gesellschaftliche Bewegung gegeben, erklärte das Weiße Haus. Auch mehrere Kongressabgeordnete hätten sich für den Oberleutnant eingesetzt. Die Entscheidung wurde von ehemaligen US-Militärvertretern scharf kritisiert. Zwei der Männer starben. Lorance verbüßte laut Grisham bereits mehr als sechs Jahre seiner Haftstrafe.

Schließlich hob Trump die Degradierung des Navy-Seals Edward Gallagher auf, der neben der Leiche eines toten Dschihadisten für ein Foto posiert hatte. Dies machte Trump nun rückgängig. Gallagher wurde auch vorgeworfen, auf Zivilisten geschossen zu haben. Im Juli sprach ein Militärgericht ihn jedoch weitgehend frei. Medienberichten zufolge wandte sich Trump mit der Entscheidung gegen den Rat hochrangiger Vertreter des Verteidigungsministeriums. Die Jury befand ihn zwar für schuldig, mit der Leiche des Gefangenen für ein Foto posiert zu haben. Der frühere Nato-Oberbefehlshaber und pensionierte US-Admiral James Stavridis hatte sich vehement dagegen ausgesprochen, als Trump im Mai erstmals bekanntgab, über eine Begnadigung nachzudenken. Eine solche Entscheidung sei geeignet, "das Militär zu untergraben", schrieb Stavridis im "Time Magazine".

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