Schnee und Regen sorgen erneut für Chaos in Teilen Österreichs

Schnee und Regen können am Wochenende für Probleme sorgen

Auch beim Aufenthalt im Wald bzw.im Freien sei Vorsicht geboten, denn aufgrund des schweren Nassschnees herrsche Baumbruchgefahr. Bis Mitternacht müsse noch mit anhaltendem Schneefall gerechnet werden.

Die Bildungsdirektion Tirol hatte am Freitag allen Schulen in Osttirol empfohlen, geschlossen zu halten.

Aufgrund der anhaltenden Schneefälle sind am Freitagabend zahlreiche Landesstraßen in Osttirol vorsorglich aus Sicherheitsgründen gesperrt worden - darunter die Drautalstraße (B100) zwischen Arnbach und Leisach sowie die Felbertauernstraße zwischen Matrei und Mittersill. Es kam zu Erdrutschen und Lawinen.

Zudem waren im Tiroler Außerfern und im Osttiroler Drautal die Bahnstrecken unterbrochen. Bäume, die infolge der Schneelast umgestürzt waren, hatten Oberleitungen und Oberleitungsmasten beschädigt. Regen und Schneefall können hier weiterhin für umstürzende Bäume, Überschwemmungen und Hangrutschungen sorgen. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Immer wieder stürzen Bäume um, in Tausenden Haushalten fiel der Strom aus. Es sei mit Lawinen und Gleitschneelawinen, Baumstürzen, Steinschlägen und Rutschungen, kleinräumigen Überflutungen, Stromausfällen und Kommunikationsausfällen sowie mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, teilte das Land Südtirol mit.

In Kärnten hat am Freitag angesichts der Wetterlage der Landeskrisenstab getagt. Wie Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (SPÖ) nach der Sitzung sagte, erwarte man für Freitag sowie für Sonntag und kommenden Dienstag drei Niederschlagswellen. Kopfzerbrechen bereiten den Einsatzkräften schwankende Schneefallgrenzen.

Für Sonntag erwarten die Meteorologen bereits weiteren Schnee und Regen, für Osttirol und Teile Kärntens wurde erneut eine Warnung der höchsten Stufe ausgegeben. Wie der Kraftwerksbetreiber Verbund am Freitag mitteilte, waren die Seen bei Rosegg, Feistritz im Rosental und Völkermarkt betroffen: Der Pegel dort liegt nun 1,5 bis 2,5 Meter unter dem Normalniveau.

Im Süden Österreichs und in Südtirol bleibt die Lage nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage angespannt. Die Niederschlagsmenge vorherzusagen sei allerdings schwierig, so Fellner, da die Schneefallgrenze ständig schwanke. Problematisch dabei könnten auch Orkanböen werden, die bis zu 120 km/h erreichen können. Und nicht zuletzt hatte das Sturmtief Vaia mancherorts Schutzwälder vernichtet, weshalb Lawinengefahr droht, wie etwa im Lesachtal. Die Monteure stehen seit heute Früh wieder im Einsatz, um Schäden zu beheben.

Er befreit im sogenannten "Downwash-Flug", also mit dem Abwind des Rotors, Bäume vom Schnee. Laut dem Bürgermeister könnten sich aber weitere Lawinen lösen. Und besonderes Augenmerk werde auf Flüsse gelegt, an denen derzeit an Hochwasserschutzbauten gearbeitet wird. Am Sonntagabend sollten Regen und Schneefall allmählich weniger werden. Nach aktuellem Stand der Prognosen sind dann auch in der restlichen Woche keine größeren Regen- und Schneemengen in Sicht. "Am Montag regnet und schneit es im Süden Österreichs nicht mehr und zeitweise kann die Sonne hervorkommen", teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mit.

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